Anfrage wegen Interview

Vor knapp zwei Wochen schickte ich der Produktionsfirma der bekannten Schauspielerin Senta Berger folgende Email:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich betreibe unter https://claus-cyrny.net/wordpress/ ein vorwiegend deutschsprachiges Blog. Daneben bin ich u. a. bei der alljährlich stattfindenden Konferenz FMX als Journalist akkreditiert. Ich würde nun gerne ein kurzes Interview mit Frau Berger machen. Dazu habe ich ein paar Fragen vorbereitet, die ich als Word-Dokument beifüge. Ich weiß ja nicht, ob das möglich ist, aber ich dachte, ich frage einfach mal nach. Das Interview würde auf meinem Blog erscheinen und mit folgendem Foto illustriert werden. Nach der Veröffentlichung würde ich Ihnen den Link zu dem Beitrag zumailen.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Wie leider so oft üblich, kam nicht einmal eine freundliche Absage. Tja, damit muß man/frau sich heutzutage in der Zeit der schnelllebigen Medien wohl abfinden.

Interview: Robert Wagner

Teil 1
Teil 2

Hier ein zweiteiliges Interview mit Schauspieler Robert Wagner über die von ABC ausgestrahlte Serie „It Takes A Thief“ (1968 – 1970). Diese Serie lief hier in Deutschland Anfang der Siebzigerjahre unter dem Titel „Ihr Auftritt, Al Mundy“.

Code-bewußt

Von Hand geschriebener HTML-Code meiner Website „Djangology“

Daß ich schon 1986 mit 6510-Assembler-Programmierung angefangen habe, hat mir später, als ich dann – das war 1997 – mit HTML angefangen habe, sehr geholfen, hat es mich doch für die kleinste Unstimmigkeiten im Code sensibilisiert. Mir ist damals auch bewußt geworden, daß ein falsch gesetztes Zeichen u. U. die ganze Website verspulen kann. Ich habe damals zum Schreiben des Codes – das war noch unter Windows 95 – zuerst WordPad, danach WinVi und dann den von Ulli Meybohm geschriebenen Editor Phase 5 benutzt. Mittlerweile schreibt angesichts der Tatsache, daß Websites in der Regel mit einem CMS aufgesetzt werden, vermutlich niemand mehr den ganzen Code von Hand. 😉

Noch ein Interview

Hier nochmal der Link zu dem Interview, das Ralph Segert 2008 mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. U. a. heißt es dort:

„Durch die explosionsartige Ausbreitung des Internet nach 1993 wurde Email eine komfortable Kommunikationsform. In den 80er Jahren gab es noch kein einheitliches Adressierungsschema für Emails, das war eine Art altägyptische Geheimlehre, wie man beispielsweise eine Mail aus dem deutschen Mausnet in das europäische Bitnet schickte.“–Peter Glaser

Solche Geschichten aus der Anfangszeit des Internet interessieren mich ja sehr, nachdem ich mir bereits 1986 meinen ersten Computer gekauft hatte (seht dazu bitte auch hier). In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich sind die beiden Teil der von Chaos Computer Club herausgegebenen „Hackerbibel“ (Teil 1 und Teil 2). Da atmet noch der – heute kaum mehr vorstellbare – Anfangsgeist.

Weiterführender Link: Eine Reihe von Artikeln, die Peter Glaser für die „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben hat.

Interview mit Dzoni Sichelschmidt

Screenshot © Copyright 2002 by Ralph Segert

Bei krit.de habe ich ein Interview entdeckt, das der Grafiker und Webdesigner Ralph Segert mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt gemacht hat. Damals – im Juli 2002 – hatten Roma sich zu einer Protestkarawane zusammengeschlossen, nachdem ein Roma abgeschoben worden war. Ralph hatte daraufhin die „Aktion Roma“ initiiert, um die betreffenden Roma zu unterstützen. Ich habe damals auch etwas gespendet – ich meine, es waren zehn oder zwanzig Euro.

Interview mit Douglas Trumbull (2)

Wie mir Frau Steller von der FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media geschrieben hat, könnte das etwas mit dem geplanten Interview mit Douglas Trumbull werden; lediglich ein Termin steht noch nicht fest.

Douglas Trumbull © Copyrigth 2021 by FMX 2021. Mit freundlicher Genehmigung.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Interview mit Douglas Trumbull“.

Joscho Stephan: Interview

Joscho Stephan. Foto © Copyright 2021 by Manfred Pollert. Mit freundlicher Genehmigung.

Im Folgenden ein Interview mit dem international etablierten, vorwiegend akustisch spielenden Gitarristen Joscho Stephan, der vor allem im Genre Gypsy Swing zu Hause ist. Nachdem ich Joscho eine Reihe von Fragen zugemailt hatte, kam heute zu meiner großen Freude eine Email mit den Antworten. Joscho Stephan hat u. a. schon im berühmten, nach Charlie Parker benannten „Birdland“ gespielt. Ich selbst kenne auch seine YouTube-Videos mit dem akustischen Spieler Tommy Emmanuel, mit dem Joscho Stephan auf Australientournee war.

Hier das Interview:

F: Wann hast Du angefangen, Gitarre zu spielen?

A: Ich habe im Alter von 6 Jahren angefangen. Mein Vater hat mir die ersten Akkorde gezeigt.

F: Hattest Du Unterricht?

A: Ich hatte Unterricht in klassischer Gitarre. Das war so nicht beabsichtigt, mein Vater dachte eher an eine Ausbildung im Bereich Harmonielehre etc., aber das wurde zu der Zeit (Mitte der 80er Jahre) noch nicht angeboten, bzw. nicht von der städtischen Musikschule angeboten.

F: Wie kam es dazu, daß Du Dich für Gypsy Swing interessierst?

A: Ich habe Django Reinhardt im Alter von 12 oder 13 Jahren das erste Mal gehört (Minor Swing), das hat mich total umgehauen.

F: Welche Gitarristen haben Dich neben Django Reinhardt beeinflußt?

A: Unheimlich viele, da ich auch immer andere Musikrichtungen gehört habe. Zuerst natürlich George Harrison und die Beatles, dann Rockgitarristen (Santana, Gary Moore, Joe Satriani etc.), bis hin zu Jazzern wie Wes Montgomery und auch George Benson. Für meine Generation sind natürlich Stochelo Rosenberg und Bireli Lagrene auch ganz wichtige Einflüsse.

F: Was hältst Du von den Aufnahmen, die Django Reinhardt mit elektrisch verstärkter Gitarre aufgenommen hat?

A: Ich bin ein Fan vom akustischen Django, kenne aber all seine Aufnahmen. Manchmal bin ich mir nicht sicher ob er elektrisch spielt, oder seine Selmer mit einem Stimer Pickup abgenommen hat (das sorgt dann schon fast für einen leicht angezerrten Sound). Es gibt natürlich viele Favoriten aus seiner “elektrischen Zeit” (ca. 1947 – 1953). Die Version von Anouman ist toll, und natürlich die Aufnahmen mit Pierre Michelot, Maurice Vander und Jean-Louis Viale vom März 1953, alle Nummern zeigen Django´s zukünftigen Weg, den er leider nicht mehr weiter ausbauen konnte.

F: Kannst Du Noten lesen?

A: Durch den klassischen Unterricht habe ich Noten lesen “gelernt”, allerdings bin ich ein ganz schlechter Notist, d.h. ich habe damals schon meinem Lehrer lieber abgeschaut anstatt zu lesen. Akkordsymbole und Abläufe kann ich allerdings flüssig lesen, und mehr brauche ich eigentlich nicht, wenn ich als Gast irgendwo mitspiele. Die Themen werden sowieso meist varriert.

F: Den Pressefotos nach spielst Du auf einer Gitarre von Jürgen Volkert. Wie bist Du mit dieser Gitarre zufrieden?

A: Ich habe mittlerweile einige Gitarren vom Jürgen, da er genau meinen Geschmack trifft im Bereich Sound und Handling. Seit 2002 spiele ich seine Instrumente (im Gypsy Swing Bereich) und habe da auch keine Ambitionen zu wechseln.

F: Was für eine Gitarre für Gypsy Swing würdest Du Anfängern empfehlen?

A: Ich selbst habe oft in den Staaten die preiswerte Cigano Serie gespielt (falls keine hochwertigen Instrumente aufzutreiben waren), die waren immer gut spielbar und vom Sound o.k., die Instrumente von Altamira sind meist noch etwas wertiger, aber auch etwas teurer. Wenn man mehr Budget zur Verfügung hat, dann lohnt sich natürlich ein handgebautes Instrument.

Vielen Dank für das Interview!

© 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Interview mit Douglas Trumbull

Douglas Trumbull (rechts) auf der FMX 2012. Foto © Julian Herzog. Lizenz: CC-BY-4.0.

Habe bei der FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media nachgefragt, ob ich ein Interview mit Douglas Trumbull machen könnte. Douglas Trumbull war u. a. für die Effekte in Stanley Kubricks Film „2001: A Space Odyssey“ (1968) mitveranwortlich. 1972 hat Trumbull dann seinen eigenen Science-Fiction-Film „Silent Running“ mit Bruce Dern gedreht und war 1982 für die Effekte in Ridley Scotts „Blade Runner“ zuständig.

Falls ihr Fragen an Douglas Trumbull habt, könnt ihr mir gerne eine Email schreiben. Ich werde sehen, ob ich die Fragen in das Interview aufnehmen kann.

Mehr über Douglas Trumbull könnt ihr auch auf der FMX-2021-Website sowie in der englischsprachigen Wikipedia nachlesen.