Paint Shop Pro 6

Screenshot: Testversion von Paint Shop Pro 6 von JASC.

Das ist das Grafikprogramm, mit dem ich 1996 angefangen habe, als ich ein Jahr lang über Zeitarbeit bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gearbeitet habe. Neben „Paint Shop Pro“ habe ich damals vor allem „Visio“ und den „Designer“ von Micrografx benutzt. Heute nun habe ich, als ich mir meine alten CDs aus Windows-Zeiten durchgesehen habe, festgestellt, daß auf einer CD, die der „internet WORLD“ von 2000 beilag, eine 30-Tage-Testversion von „Paint Shop Pro 6“ enthalten ist, die ich mir mit CrossOver Linux natürlich sofort installiert habe. Eigentlich hatte ich jedoch „Poser 3“ von MetaCreations gesucht, den ich – auf einer anderen Heft-CD – auch prompt gefunden habe. Solche Ausflüge in die Vergangenheit haben doch ihren Reiz, und ich bin besonders auf „Poser“ gespannt.

P. S.: „Poser 3“ ließ sich zwar installieren; beim ersten Start kam jedoch eine Fehlermeldung, es sei nicht genügend Speicher vorhanden. Dann stürzte das Programm leider ab. 🙁

Gimp 2.10.18

Mein Interface des Gimp 2.10.18 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp, und das schon seit ca. 18 Jahren. Damals habe ich den Mut gefaßt, von Windows 98 zu SuSE Linux 7.3 zu wechseln, das ich mir noch gekauft habe.

Auch wenn ich teilweise lese, wie Leute sich vergebens im Gimp abmühen, kann ich persönlich das nur schwer nachvollziehen. Dazu muß ich sagen, daß ich schon 1994 mit Grafik angefangen habe, auch wenn das nur ein kurzes Intermezzo war. Ich habe damals interessehalber Photoshop – ich meine, es war die Version 3.x – auf einem in der Mediathek des Stuttgarter Rotebühlbaus installierten Mac ausprobiert, und da ich ja gestalterisch nicht unbegabt bin, ist mir das auch nicht besonders schwergefallen. Dann – zwei Jahre später – bin ich über Zeitarbeit zu debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gekommen, wo ich für die von debis administrierten Router-Netzwerke die Technische Dokumentation übernommen habe.

An Software hatte ich – noch auf Windows 95 – das von JASC entwickelte und später an Corel verkaufte Programm Paint Shop Pro sowie den Designer von Micrografx zur Verfügung. Für das Gros der Arbeit habe ich die damalige Version von Visio verwendet, das ja inzwischen von Microsoft weiterentwickelt wird.

Nach einem Jahr konnte ich aus rechtlichen Gründen leider nicht weiter bei debis bleiben. Ich hatte mir inzwischen aber meinen ersten eigenen PC gekauft und arbeitete mich in den folgenden Jahren immer weiter in den Bereich „Computergrafik“ ein. Ich kaufte mir die Corel Select Edition, die Corel DRAW, Corel PHOTO-PAINT sowie eine Software zur Texterkennung – ich glaube, das hieß OCR-Trace – beinhaltete. Vor allem mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Das ging – inzwischen unter Windows 98 – bis 2002, als ich beschloß, mir parallel zu Windows das bereits erwähnte SuSE 7.3 zu installieren. Nun hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, die damalige Version des Gimp auszuprobieren.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wie das damals war – es muß eine der ersten Gimp-Versionen gewesen sein. Jedenfalls arbeitete ich mich mangels Alternativen gut in den Gimp ein, so daß er noch heute, was Bitmap-Editing angeht, mein Hauptwerkzeug ist.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, der doch länger geworden ist als beabsichtigt. Trotdem ist das vielleicht doch für den einen oder anderen aufschlußreich.