Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“ (1960)

Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“. © Copyright 1960 by Léon Herschtritt. Courtesy Galerie Esther Woerdehoff.

Auf der Website der Pariser Fotogalerie Esther Woerdehoff hat es z. T. ausnehmend schöne Sachen, wie – ein Favorit von mir – das obige ausdrucksvolle s/w-Foto von Léon Herschtritt aus dem Jahre 1960.

Das bekannte „Café de Flore“ wurde in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts von solchen Größen wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentiert. Als ich im September 2018 selbst in Paris war, wollte ich dort natürlich einen Kaffee trinken; leider war es aber zu voll, so daß ich ins ebenfalls berühmte „Les Deux Magots“ – beide Cafés liegen in Saint-Germain-des-Prés – ausweichen mußte.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Galerie Esther Woerdehoff“.

Sehnsucht nach Paris

„Sortie“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Obwohl ich, abhängig von meiner finanziellen Situation, dieses Jahr bzw. nächstes Jahr im Frühling eigentlich nach London wollte, habe ich Paris nicht aus den Augen verloren. Als ich im September 2018 zum letzten Mal da war, habe ich in einem kleine Hotel nahe des Gare de Lyon gewohnt. Ich war – sollte man in Paris imho zumindest einmal gemacht haben – am Eiffelturm, dann am Grab von „Doors“-Sänger Jim Morrison auf dem Friedhof Père Lachaise, in Saint-Germain-des-Prés, auf der Seine und natürlich in einem stilechten Pariser Straßencafé. Abends bin ich am Ufer der Seine entlangspaziert und habe die jungen Leute dort beobachtet. Was ich nicht geschafft habe, war beispielsweise das Musée d’Orsay, in dem ein sehr schönes – für mich das schönste – Selbstportrait von van Gogh hängt. Dafür war ich aber im (berühmten) Café „Les Deux Magots“, eben in Saint-Germain-des-Prés. Eigentlich wollte ich ins in den Fünfzigerjahren von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentierte „Café de Flore“ ganz in der Nähe, aber da war es zu voll. Vielleicht nächstes Jahr.

P. S.: „Sortie“ heißt übrigens „Ausgang“.