Code-bewußt

Von Hand geschriebener HTML-Code meiner Website „Djangology“

Daß ich schon 1986 mit 6510-Assembler-Programmierung angefangen habe, hat mir später, als ich dann – das war 1997 – mit HTML angefangen habe, sehr geholfen, hat es mich doch für die kleinste Unstimmigkeiten im Code sensibilisiert. Mir ist damals auch bewußt geworden, daß ein falsch gesetztes Zeichen u. U. die ganze Website verspulen kann. Ich habe damals zum Schreiben des Codes – das war noch unter Windows 95 – zuerst WordPad, danach WinVi und dann den von Ulli Meybohm geschriebenen Editor Phase 5 benutzt. Mittlerweile schreibt angesichts der Tatsache, daß Websites in der Regel mit einem CMS aufgesetzt werden, vermutlich niemand mehr den ganzen Code von Hand. 😉

Interview mit Dzoni Sichelschmidt

Screenshot © Copyright 2002 by Ralph Segert

Bei krit.de habe ich ein Interview entdeckt, das der Grafiker und Webdesigner Ralph Segert mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt gemacht hat. Damals – im Juli 2002 – hatten Roma sich zu einer Protestkarawane zusammengeschlossen, nachdem ein Roma abgeschoben worden war. Ralph hatte daraufhin die „Aktion Roma“ initiiert, um die betreffenden Roma zu unterstützen. Ich habe damals auch etwas gespendet – ich meine, es waren zehn oder zwanzig Euro.

13:08 Uhr

Seit ich wieder blogge, gehen die Besucherzahlen dieses Blogs erfreulich nach oben, auch wenn ich von den Zahlen, wie sie Spitzen-Blogs haben, nur träumen kann. Im Zuge meines Posts über Ralph Segert und krit.de bin ich wieder auf ein Interview gestoßen, das Ralph mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. Und – ja: CinePaint. Nachdem ich mich vorigen Sommer als Mitarbeiter dieses Open-Source-Projektes angeboten habe, habe ich inzwischen mehr als ein halbes Jahr nichts mehr von Projektleiter Robin Rowe gehört, und ich frage mich, ob ich da überhaupt noch mitmachen soll.

Netzanekdoten

kriTLog (Screenshot). © Copyright 2002 by Ralph Segert. Mit freundlicher Genehmigung.

Nachdem ich den in Bochum lebenden Grafiker und Webdesigner Ralph Segert Anfang 2002 über dessen damaliges Projekt kriTLog, ein kritisches Gemeinschafts-Blog, kennengelernt hatte, habe ich ihm voriges Jahr wegen einer Copyright-Anfrage eine Email geschrieben. Ralph hat mir daraufhin geantwortet, daß er evt. ein Projekt ins Leben rufen möchte, in dessen Rahmen man/frau Anekdoten aus der „Gründerzeit“ des Word-Wide Web veröffentlichen würde. Nun habe ich Ralph nochmal angemailt und gefragt, ob dieses Projekt noch zur Debatte stehen würde. Ich stelle mir das spannend vor. Mal sehen, ob etwas daraus wird. 😉 Der Austausch soll Ralph zufolge über den Messenger-Dienst „Telegram“ laufen, den es glücklicherweise auch für Linux gibt.

Weiterführende Links: Mein Beitrag „kriTLog“, den ich voriges Jahr geschrieben habe, sowie Interviews, die Ralph für seine Website krit.de geführt hat, u. a. mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt.