„Le Train Bleu“ und „Nikita“ (1990)

„Logo des Le Train Bleu“. Foto © Coypright 2018 by Claus Cyrny.

„Le Train Bleu“ ist ein exklusives, im Pariser Gare de Lyon gelegenes Restaurant, das ich zuerst durch eine Szene in Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990) entdeckt habe. Als ich im September 2018 selbst in Paris war und mein Hotel – wie es der Zufall so wollte – in der Nähe des Gare de Lyon lag, mußte ich mir „Le Train Bleu“ natürlich anschauen, wenn auch nur von außen, da ich leider nicht entsprechend (lies: zu salopp) angezogen war.

Hier noch ein paar Stills aus der fraglichen Szene in „Nikita“:

Anne Parillaud und Tchéky Karyo in „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont.Mit freundlicher Genehmigung.

„Nikita“ ist übrigens bei Amazon Prime verfügbar.

Erlaubnis

Still aus dem Vorspann zu „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Bekam auf einen Anfrage hin eine freundliche Email von Milan Pavlovic, der als Autor bei der „Süddeutschen“ arbeitet und der 1982 zusammen mit Philip Siegel die imho sehr lesenswerte und inzwischen leider nicht mehr existierende Filmzeitschrift „steadycam“ ins Leben gerufen hat (seht hierzu auch meinen diesbezüglichen Beitrag). Ich hatte angefragt, ob ich ein Foto des Covers der 29. Ausgabe von „steadycam“ posten dürfte, auf dem ein Still aus Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990) zu sehen ist. Es stellte sich heraus, daß die Rechte an dem Cover bzw. an dem betreffenden Foto bei Gaumont liegen, und wie es der Zufall so will, habe ich mal auf eine Anfrage hin von Gaumont die Erlaubnis bekommen, Stills aus ihren Filmen zu posten. Habe mir nun „Nikita“ via Amazon Prime mal wieder augeschaut bzw. bin dabei, mir diesen Film in den kommenden zwei Tagen anzuschauen.

01:52 Uhr

Anne Parillaud in „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Schaue mir gerade auf Amazon Prime Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990; Originaltitel: „La Femme Nikita“) an, den ich wirklich nur empfehlen kann. Die Story: Die Punkerin Nikita (Anne Parillaud) wird wegen Mordes an einem Polizisten verurteilt. Sie bekommt jedoch die Chance, als Profikillerin für die Regierung zu arbeiten. U. a. zeigt Anne Parillaud hier eine beeindruckende Leistung, überzeugt sie doch in der Rolle der chaotischen Punkerin, die sich langsam zur Dame wandelt. In einer Nebenrolle ist übrigens Jeanne Moreau zu sehen.

Noch ein Fund: „steadycam“

Cover von „steadycam“ Nr. 29 (Anne Parillaud in „La Femme Nikita“). © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich noch in Stuttgart gewohnt habe, habe ich mal in der dortigen Stadtbücherei (die alte im Wilhemspalais) eine Filmzeitschrift entdeckt, die mich beim Lesen zusehends fasziniert hat. Der Titel dieser (leider nicht mehr existierenden) Zeitschrift lautete „steadycam“. Ich erinnere mich noch an einen Artikel ganz hinten im Heft, in dem es um Hollywood ging. Der Autor nannte den eben herausgekommenen Film „The Matrix“ (1999) den Hyperfilm. Na ja. Damals, als die Eindrücke noch frisch waren, war auch ich von „The Matrix“ begeistert; heute sieht das etwas anders aus. Jedenfalls wurde mir schnell klar, daß „steadycam“ von absoluten Filmbegeisterten gemacht wurde. Ich erinnere mich auch noch an die Ausgabe, die Sam Peckinpahs Klassiker „The Wild Bunch“ (1969) gewidmet war, wenn ich mich recht erinnere, mit tonnenweise Stills aus dem Film. Anläßlich der 50. Ausgabe von „steadycam“ habe ich nun einen 2007 in der „SZ“ erschienenen Artikel von Jürgen Schmieder entdeckt, der u. a etwas auf die Entstehungsgeschichte dieser Zeitschrift eingeht. Und zu meiner Überraschung existieren im Internet Archive noch Fragmente der „steadycam“-Website.