Der Pinseleditor im Gimp

Screenshot: Der Pinseleditor im Gimp 2.10.18

Wenn man/frau im Gimp während des Arbeitens einen Pinsel editieren will, benutzt man/frau am besten die Werkzeugeinstellungen (im Screenshot das Dock/der Reiter ganz links). Der eigentlich dafür vorgesehene Pinseleditor ist – zumindest unter Linux – absoluter Murks, weil sich die standardmäßig vorhandenen Pinsel einfach nicht editieren lassen. 🙁 Ich vermute, daß das mit den Schreibrechten zu tun hat. Was sich editieren läßt, sind Pinsel, die man/frau selbst angelegt hat.

Ich habe nun, um das mit den Rechten zu prüfen, den Gimp mittels sudo gimp aufgerufen. Da kommt dann folgendes Interface mit dem „Dark“-Theme:

Screenshot: Standardmäßiges Interface des Gimp 2.10.18 mit dem Theme „Dark“.

Funktionieren tut das mit dem Pinseleditor jedoch auch da nicht. Dafür sind – ganz elegant – links die Werkzeugeinstellungen für die Pinsel, wo man /frau sämtliche Parameter schnell und intuitiv einstellen kann. Das Dock/der Reiter Pinsel ist eigentlich nur dazu gut, um einen Pinsel auzuwählen und eben, um einen neuen Pinsel anzulegen.

Spotify für Linux

Habe mir gerade über snap Spotify für Linux installiert, was ohne Probleme ging. Der Hintergrund: Ich gebe seit einem Jahr einer Nachbarin Gitarrenunterricht, und sie wollte mir die Links zu ein paar Stücken auf Spotify zumailen.

Hier die Installation von Spotify …

Spotify wird installiert.
Die Installation ist beendet.

… und dann noch das Interface der Anwendung:

Interface von Spotify unter Linux

Rückblick

Vor etwa zwanzig Jahren habe ich Grafiken wie die folgende entworfen:

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Damals noch unter Windows 98, habe ich zuerst Paint Shop Pro 6 und dann Corel PHOTO-PAINT 7 benutzt; letzterer war in der CorelDRAW Select Edition enthalten. Irgendwie hatte ich eine Schwäche für Emboss-Effekte (dt.: Relief). Gerade mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet – so gern, daß ich es mir noch heute manchmal wünsche.

Tip: Beim Anlegen eines Reliefs im Gimp – geht z. B. über Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte... – die Bump-Map nur auf eine Höhe von 0,1 bis 0,3 stellen; ansonsten bekommt man /frau Artefakte (Aliasing), die nur ganz schwer bzw. gar nicht zu beseitigen sind.

Screenshot von Windows 98. Quelle: Wikipedia.

Ein Versuch, PHOTO-PAINT 9 für Linux zu installieren, ist jedoch gescheitert. Ich hatte mir das .tar.gz-Archiv von einem tschechischen Server heruntergeladen, kam dann aber leider nicht damit klar, weil kein Script zur Installation beilag.

Mittlerweile arbeite ich schon ca. neunzehn Jahre mit dem Gimp; daneben habe ich noch CinePaint und Krita, wobei ich mit dem letzteren praktisch noch gar nichts gemacht habe, tue ich mich doch (noch) mit dem Arbeiten via Grafiktablett sehr schwer. Da ich aber gut malen und zeichnen kann, bin ich fest entschlossen, mich da einzuarbeiten.

CinePaint 1.0-4 für Linux

Screenshot: Fehlermeldung in CinePaint 1.0-4 für Linux.

Da es die aktuelle Version 1.4.4 von CinePaint noch nicht für Linux gibt – die Windows-Version könnt ihr euch hier herunterladen – arbeite ich mit der vorherigen Version 1.0-4. Die auftauchenden Fehlermeldungen ignoriere ich einfach.

Since the current version of CinePaint isn’t available for Linux, yet – you can download the Windows version here -, I am using the last version 1.0-4 while I’m ignoring the various error messages.

Krita

Nachdem Besucher Wolfgang mich auf den Bitmap-Editor Krita hingewiesen hat, lade ich mir dieses Programm gerade herunter. Bin mal gespannt, wie man/frau damit malen kann.

Hier jedenfalls ein erster Screenshot des Interfaces:

Screenshot: Das Interface von Krita mit einem „Dark“-Theme.

Da ich mit diesem dunklen Interface so meine Probleme habe, konnte ich – was Krita Gottseidank unterstützt – ein helleres Theme auswählen. Schade nur, daß die Icons nicht wie beim „Legacy“-Theme des Gimp farbig sind. Da werden doch viel mehr an Informationen übermittelt.

Hier also noch das Interface von Krita mit einem hellen Theme:

Screenshot: Das Interface von Krita mit einem hellen Theme.

Werde mich noch näher mit diesem Programm beschäftigen und dann hier posten. Übrigens: Krita lädt das Gimp-eigene Format .xcf. Wie ich beim Erstellen eines neuen Dokuments gesehen habe, unterstützt Krita auch CMYK:

Krita legt – neben RGBA – u. a. Dokumente im Farbraum CMYK an.

Software vom Fotoparadies

Möchte hier nochmal auf die imho wirklich geniale, weil einfach und intuitiv zu bedienende Software vom „Fotoparadies“ hinweisen, die es glücklicherweise sogar für Linux gibt. Mit dieser Software habe ich neben drei Fotobüchern u. a. folgende Tasse gestaltete:

Tasse zur FMX 2021– Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media. Mit freundlicher Genehmigung der FMX.

Discord

Das Login von Discord in Firefox 88.0

Man/frau kann sich bei Discord ja entweder über eine installierte Anwendung einloggen (gibt es auch für Linux, entweder als .deb oder als .tar.gz) oder eben über den Browser (s. o.). Ich persönlich logge mich praktisch ausschließlich über die Anwendung ein. Von all‘ den Programmen für den Online-Austausch gefällt mir Discord, das ich kennengelernt habe, weil unser Blender-Meetup das benutzt, am besten. Es ist wirklich intuitiv und sehr übersichtlich, und ich kann, wenn ich mich beispielsweise im Blender-Meetup eingeloggt habe, zwischen verschiedenen Kanälen auswählen. Ich kann anderen Usern private Nachrichten schicken, kann Links oder sogar meinen ganzen Bildschirm teilen und Grafiken posten. Fazit: Ich finde Discord wirklich toll.

XAMPP

XAMPP-Icons in der Taskleiste von Ubuntu MATE 20.04

Wie ich heute nachmittag festgestellt habe, wird meine Installation der lokalen Serverumgebung XAMPP beim Starten über das linke dieser drei Icons oben in der Taskleiste von Ubuntu MATE 20.04 fehlerhaft aufgerufen. Meistens wird MySQL nicht gestartet (siehe auch diesen Beitrag). So bleibt mir nichts anders übrig – was aber auch ok ist -, XAMPP mittels Linux-Shell (Textkonsole) zu starten, etwa so:

Screenshot: Starten von XAMPP über die Shell.