CinePaint 1.1 für Windows

Wie mir CinePaint-Projektleiter Robin Rowe mitgeteilt hat, könnte die neue Version 1.1 für Windows schon in ca. einer Woche verfügbar sein. Wann die Linux-Version fertig sein wird, kann ich aber noch nicht sagen.

As CinePaint project leader, Robin Rowe told me, the new release 1.1 for Windows could be available in a week or so. When the Linux version will be available, I cannot say at this point.

Upcoming: CinePaint 1.1 documentation

Ich habe heute von CinePaint-Projektleiter Robin Rowe eine Nachricht erhalten, daß mir – wann, weiß ich noch nicht – das neue Release CinePaint 1.1 zur Verfügung gestellt wird, damit ich ein funktionierendes Programm habe, das ich als Basis für die geplante CinePaint-Dokumentation nehmen kann. Dabei werde ich mir große Mühe geben, CinePaint auch für Einsteiger verständlich zu erklären. Und: Wie ich den Informationen auf Slack entnehme, wird es auch eine 32-bit CinePaint-Version für Windows geben. Über ein Datum kann ich aber noch nichts sagen.

Received a message from CinePaint project leader, Robin Rowe, saying that I will be provided with the new CinePaint 1.1 in order to write a CinePaint documentation consisting of tutorials & articles. This documentation will be especially for beginners using CinePaint. And: According to the info on Slack, there will be a 32-bit Windows version of CinePaint 1.1. When this version – and CinePaint 1.1. in general – will be released, I cannot say at this point. Just stay tuned! 😉

CinePaint

Bis vor ein paar Jahren habe ich – immer wieder – die Entwicklung des als Open Source veröffentlichten Editors CinePaint verfolgt, und obwohl ich kein .deb-Paket von CinePaint entdecken konnte (oder doch? ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr genau), habe ich es wenigstens einmal geschafft, es zu installieren. Dabei mußte ich – als Vorarbeit sozusagen – über dreißig Abhängigkeiten (lies:Bibliotheken) installieren.

Zitat von der CinePaint-Website:

„CinePaint is special because it is intended for film production and was created by studio technologists. Those who write suggesting CinePaint merge with another open source project don’t get that. We have bigger goals. CinePaint isn’t just an image editor.“—Robin Rowe

Ein Screenshot des – aus dem Gimp 1.0 entwickelten – Interfaces:

Das Interface von CinePaint 0.25-0 unter Ubuntu

Ich meine, es war mal vor fünf (?) Jahren oder so, als eine neue, überarbeitet CinePaint-Version im Gespräch war, die den Codenamen „Glasgow“ trug. Was daraus geworden ist, kann ich leider nicht sagen. Auch gibt es auf der CinePaint- Website keinen Menüpunkt „Download“. Dafür kommt man/frau über „Release“ zum Download des .tar.gz.-Archivs für Linux.

Über die Website des ehemaligen CinePaint-Entwicklers Kai-Uwe Behrmann bin ich auf eine Seite bei GitLab gestoßen.

Zitat:

„CinePaint is a painting and retouching tool primarily used for motion picture frame-by-frame retouching and dust-busting. It was used on the HARRY POTTER and LORD OF THE RINGS films and many others.

CinePaint runs on Linux and other UNIX-compatible operating systems. The versions for Mac OS X and Windows are currently broken.

CinePaint is different from most other painting tools because it supports deep color depth image formats up to 32 bits per channel deep.“—Robin Rowe

Weiterführender Link: Seht auch folgenden Thread (englisch).

ImageMagick unter Windows

Weiter in der Lektüre von „Converting Scripts: UNIX Shell to Window DOS“ auf der ImageMagick-Website. Das ist wirklich interessant. Autor dieses Textes ist diesmal nicht Anthony Thyssen, der das Gros der ImageMagick-Dokumentation geschrieben hat, sondern Wolfgang Hugemann.

Ein Beispiel von der ImageMagick-Website:

Folgendes Shell-Script

#!/bin/sh
  # Create a negated rose image and overlay a comment
  magick -background none -fill red -gravity center \
          -font Candice -size 140x92 caption:'A Rose by any Name' \
          \( rose: -negate -resize 200% \) +swap -composite \
          output.gif

wird unter Window zu folgender BAT-Datei:

@ECHO OFF
  :: Create a negated rose image and overlay a comment
  magick -background none -fill red -gravity center  ^
          -font "C:\path\to the\font\candice.ttf"  ^
          -size 140x92   caption:"A Rose by any Name"  ^
          ( rose: -negate -resize 200%% ) +swap -composite  ^
          C:\where\to\save\output.gif

Code mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Hugemann.

Rückblicke

Mir fällt auf, daß ich gerade öfter Ausflüge in die Vergangenheit mache. Neben dem kriTLog ist mir eingefallen, daß ich – es war dem Internet Archive nach um 2008 – eine Zeitlang auf dem Linux-Blog „Penguins“ mitgeschrieben habe, soweit ich mich erinnere, vor allem über Grafikprogramme für Linux wie beispielsweise CinePaint. Ich fand „Penguins“ ganz sympathisch und kann mich nicht mehr erinnern, weshalb ich dann irgendwann ausgestiegen bin. Hmmm, ich meine, mich dunkel zu erinnern, daß „Penguins“ eingestellt wurde, ganz sicher bin ich mir aber nicht.

Wie der folgende Screenshot zeigt, hat das Internet Archive „Penguins“ bis auf die robots.txt leider nicht archiviert. 🙁

Screenshot der Website des Internet Archive

Photoline 22

Auf meiner Suche nach einer Download-Version der CorelDRAW Graphics Suite X3 von 2006 bin ich auf den Editor Photoline 22 gestoßen, einer Kombination aus Vektorgrafik-Applikation und Bitmap-Editor. Wenn ich nicht schon den Gimp und Inkscape hätte, würde ich ihn mir vielleicht herunterladen, aber so wäre das nur etwas zuviel des Guten.

À propos Vektorgrafik: Lange gab es für Linux in dieser Hinsicht ja nichts Brauchbares, bis Sodipodi entwickelt wurde, aus dem dann Inkscape hervorging. Ich persönlich finde Inkscape – ich habe die Version 0.92 installiert, aktuell ist 1.0 – ja unerreicht intuitiv. Mit CorelDRAW habe ich ehrlich gesagt nie besonders gern gearbeitet, auch wenn man/frau damit sicher tolle Sachen machen kann.

Visio

Als ich 1996 bei debis Systemhaus mit Grafik angefangen habe, habe ich viel mit der damaligen Version von Visio gearbeitet. Mich würde sehr interessieren, wie sich Visio seitdem verändert hat, aber soweit ich gesehen habe, stellt Microsoft zu Testzwecken leider keinen kostenlosen Download zur Verfügung. Schade!

Wenn auch kein vollwertiger Ersatz, gibt es für Windows, Linux und MacOS X den Flußdiagrammeditor Dia.

Das Interface von Dia unter Ubuntu MATE 20.04

Firefox: User-Agent ändern

Vielleicht habt ihr – wie ich – auch schon mal das Problem gehabt, daß ihr von einer Seite etwas herunterladen wolltet, aber die Fehlermeldung bekamt, daß ihr ein inkompatibles Betriebssystem hättet (in meinem Fall Ubuntu MATE 20.04). Ok, unter Windows wird das wahrscheinlich eher nicht vorkommen. Sei dem, wie dem wolle: Falls ihr doch mal in Firefox euren – hmm, wie heißt das auf Deutsch? – User-Agent ändern wollt, gleich zwei Artikel: einer auf Deutsch und einer auf Englisch.

Warnhinweis beim Aufruf von about:config in Firefox

Statistik: Betriebssysteme weltweit (Juni 2020)

Statistik: Marktanteile der führenden Betriebssysteme weltweit im Juni 2020 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Wie man/frau in der obigen Statistik unschwer erkennen kann, hält die weltweite Dominanz von Windows an, auch wenn sie leicht rückläufig ist. Schade finde ich, daß mein persönlicher Favorit Ubuntu mit 2,07 % fast gar keine Rolle spielt. 🙁

Programmieren

Nach meinen ersten Erfahrungen im Programmieren – ich hatte 1986 mit Commodore-BASIC und 6510-Assembler angefangen – habe ich im Frühjahr 1988 bei der VHS Stuttgart einen Turbo-Pascal-Kurs gemacht, von dem aber wenig hängengeblieben ist. Wir hatten damals, wie ich mich erinnere, PCs mit zwei Disketten-Laufwerken; das Betriebssystem MS-DOS mußte erst von Diskette – das waren noch 5 1/4-Disketten – geladen werden. Zu eben diesem Kurs hatte ich mir eine kleine Referenz über Pascal gekauft, die ausnehmend gut geschrieben war. Ich müßte sie theoretisch noch immer haben, finde sie aber leider nicht mehr.

Danach kam eine ganze Weile gar nichts. Dann – 1997 – kaufte ich mir meinen ersten PC, nachdem ich ein Jahr zuvor durch die Arbeit mit dem Internet in Berührung gekommen war. Das war eine – aus rechtlichen Gründen auf ein Jahr befristete – Tätigkeit bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart, wo ich Technische Dokumentation von Router-Netzwerken machte. In den Jahren darauf – ich war die meiste Zeit arbeitslos – beschäftigte ich mich intensiv mit Computergrafik. Der Einstieg in eine Programmiersprache fiel mir, wie ich merkte, jedoch sehr schwer. An Kandidaten gab es da Java, dann natürlich JavaScript, Perl – an mehr erinnere ich mich gerade nicht. Ich habe mir sogar eine Referenz zu Java heruntergeladen – benutzt habe ich sie nie.

Nun – es sind mittlerweile über 20 Jahre vergangen – überlege ich mir zu meiner eigenen Überraschung, ob ich nicht vielleicht nochmal mit Pascal anfangen soll. Das besagte Büchlein hat es mir doch ganz unerwartet angetan. Nur: Ich finde es leider nicht mehr. Ich habe mich nun gestern ein bischen im Internet umgeschaut und auch tatsächlich mehrere Pascal-Kurse entdeckt. Das dort Angebotene spricht mich aber ehrlich gesagt nicht so richtig an. Dafür habe ich auf einer der Pascal-Seiten etwas anderes entdeckt, und zwar eine Einführung in Python. Das bietet sich nun insofern an, als Blender 2.83, den ich gerade lerne, u. a. eine Python-Konsole besitzt, über die man/frau direkt in die 3D-Szene eingreifen kann. Ich habe sogar standardmäßig unter Linux einen Python-Interpreter installiert, den ich gestern spaßeshalber aufgerufen habe.

Da wurde ich mit Folgendem konfrontiert:

claus@ccyrny:~$ python
Python 2.7.18rc1 (default, Apr 7 2020, 12:05:55)
[GCC 9.3.0] on linux2
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>

Etwa einzugeben, habe ich aber noch nicht versucht. Hmm, vielleicht das klassische >>> print ("Hello World!")? Mal sehen …

Seht hierzu auch meine beiden Beiträge „Zwiespältig“ und „Anfänge“.