Linie 413

Habe jetzt endlich jemanden bei LVL Jäger erreicht. Ich hatte wegen der Buslinie 413 hier in Ludwigsburg angefragt, die, von Kornwestheim kommend, nur noch bis Ludwigsburg ZOB fährt und nicht mehr bis Arsenalplatz. Begründung: Verspätungen wegen der Baustelle auf der Keplerbrücke kurz vor dem ZOB. Meine Wahrnehmung nach kommt es aber zu keinen längeren Verzögerungen. Zudem wird auf der Keplerbrücke gerade nicht gebaut. Aber na ja, man/frau muß ja nicht alles verstehen. Eine mögliche Lösung wäre die, den Bus vom ZOB nicht über die Uhlandstraße, sondern direkt zum Arsenalplatz fahren zu lassen. Aber so weit denkt man/frau bei LVL Jäger anscheinend nicht. Und à propos „Verspätung“: Die Busfahrer nehmen es auch sonst nicht so genau mit der Pünktlichkeit. Da ist z. B. besagte Linie 413 vom ZOB nach Kornwestheim. Der Fahrer, der an sich um 19 nach der vollen Stunde am ZOB abfahren sollte, bequemt sich erst, um 19 nach von seinem Halteplatz am Bussteig 11 loszufahren – er hatte bis dahin entweder im Bus gesessen, teilweise war er auch weg – und dann am gegenüberliegenden Bussteig 7 zu halten, damit die Fahrgäste einsteigen können. Losfahren tut er – ich habe das selbst schon beobachtet – teilweise erst um 24 nach, mit einer Verspätung von fünf Minuten.

Ungereimtheiten

Hier in Ludwigsburg, wo ich wohne, verkehrt unter anderem die Buslinie 413 von Kornwestheim bis Arsenalplatz Ludwigsburg. So weit, so gut. Seit 28.07.2020 fährt der Bus von Kornwestheim allerdings nur noch bis Ludwigsburg ZOB. Begründung vom Busunternehmen LVL Jäger: Eine Baustelle auf der Keplerbrücke kurz vor der Endhaltestelle ZOB. Nur: Die Baustelle passiert der Bus ohne Probleme. Auf dem Streckenabschnitt, der nicht mehr angefahren wird, hat es jedoch keine Baustelle. Ich frage mich, wo da die Logik ist. Von den Busfahrern bekommt man ja keine vernünftige Antwort. Die machen nur, was man ihnen sagt. Irgendwelches Reflektionsvermögen kann man/frau da nicht erwarten. Zugegeben, das ist nur ein Mißstand im Kleinen, aber in meinen Augen ist das symptomatisch.

Schildbürgerstreich

Als ich vorhin in der Stadt war, bin ich u. a. zur Verkaufsstelle von LVL Jäger, dem Ludwigsburger Busunternehmen gegangen, das den Stadtverkehr unterhält, um nachzufragen, weshalb der 422er-Bus nicht mehr an der Haltestelle „Solitudeallee“ hält, sondern vorbeifährt. Meine Überraschung war groß, als an dem einen Schalter die Busfahrerin saß, die mich schon mal so unfreundlich angebäfft hat, weil ich hinten einsteigen wollte. Ich frage also ganz freundlich nach und bekomme prompt zur Antwort, ja, das würde stimmen, der Bus würde wegen einer Umleitung nur halten, um die Busfahrer aussteigen zu lassen. Warum, so frage ich mich, sind da nicht die zehn oder zwanzig Sekunden drin, um Fahrgäste ein- bzw. aussteigen zu lassen? Logik, ade!

In Stuttgart (5)

Da ich heute vormittag nichts zu tun hatte, beschloß ich , einen Abstecher nach Stuttgart zu machen. Im Bonatzbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs sah ich mich nach evt. Anzeichen von Renovierungsarbeiten um – vergeblich. Das geht, wie ich schon moniert habe, jetzt seit über einem halben Jahr so. In der Holanka-Bar im „Wittwer“ einen Crema und einen Mandelberg. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nach einem bestimmten Buch zu schauen, aber leider war mir der Titel entfallen, und da auch die Abteilung im 4. Stock mit den Grafikbüchern nichts für mich Interessantes bot, machte ich mich auf den Rückweg nach Ludwigsburg. Im wartenden RegioExpress ein verschlagen aussehender Mensch, der schnell an mir vorbei ging. Wieder in Ludwigsburg, wollte ich eigentlich den 413er nehmen; allein redete da ein farbiger Fahrgast so laut in sein Handy, daß ich wieder ausstieg und zu Fuß ging. Heute abend ist wieder Blender-Meetup über Discord, und Donnerstag in einer Woche wollen wir uns wieder mal im „Blauen Engel“ neben der Filmakademie treffen.

Fotos

Folgendes Foto habe ich ca. 2019 in Ludwigsburg aufgenommen.

© Copyright ca. 2019 by Claus Cyrny

Dann habe ich aber folgendes, ähnliches Foto des Stuttgarter Künstlers Platino entdeckt. Preis: € 11.800,-. Tja, wenn ich das gewußt hätte. Aber: Um solche Summen zu verlangen (und auch zu bekommen), muß man/frau ja einen sogenannten „Namen“ haben.

Busfahrer

Als ich vom Rewe zurück zum Busbahnhof gegangen bin und dort auf den 413er gewartet habe, bot sich mir ein Bild, das ich schon kenne: Der Busfahrer saß im leeren Bus, den am Bussteig 11 geparkt war. Wieso, so fragte ich mich, parkt er nicht am Bussteig 7, wo ich zusammen mit ein paar anderen Fahrgästen stand? Da könnten die Leute schon einsteigen. Dann – der Bus sollt eigentlich um 07:59 Uhr abfahren – bequemte sich der Busfahrer endlich, fuhr die Schleife zum gegenüberliegenden Bussteig 7 und parkte – eine Minute zu spät -, um uns einsteigen zu lassen. Diese Verspätung war absolut unnötig, aber wehe, man/frau sagt was, dann macht man/frau sich nur unbeliebt. Das ist doch eine Lapalie, mag mancher sagen. Schon, aber sie ist symptomatisch.

Oder: An sich soll während der Fahrt niemand mit dem Busfahrer reden, und teilweise ist da explizit dafür vorn ein Hinweisaufkleber angebracht, aber wenn die Kollegen kommen, gilt das alles nicht mehr. Da stehen sie dann zu dritt oder sogar zu viert neben dem Fahrer und palavern so laut, daß man es im ganzen Bus hört. Aber wehe, ich spreche den Busfahrer an; da verweist er allen Ernstes auf das Hinweisschild. Sowas nennt sich Doppelmoral.

Überdies sind die Busfahrer nur zu ihren Kollegen freundlich. Es gibt da insbesondere eine Busfahrerin, die mich schon ganz aggressiv angemotzt hat, weil ich hinten einsteigen wollte.

Und dann ist da noch die Sache mit der Buslinie 422 vom Ludwigsburger Bahnhof in Richtung Pflugfelden. Seit Januar diesen Jahres wird die Haltestelle „Solitudeallee“, an der ich aussteige, (warum auch immer) nicht mehr angefahren; die neue Buslinie führt jetzt über die Schwieberdinger Straße, vorbei am Aldi. Anscheinend wegen einer Baustelle fährt der 422er seit Kurzem nun aber doch wieder über die „Solitudeallee“, nur: er hält nicht mehr. Ich habe diesbezüglich dem Busunternehmen LVL Jäger eine Email geschrieben, die aber noch nicht beantwortet wurde. Dabei müßten die geschätzten 20 bis 30 Sekunden, die der Bus an der Haltestelle hält, doch drin sein, und komme mir da keiner mit „Fahrplan einhalten“ (siehe weiter oben) oder „Pünklichkeit“.

Handys

Auch heute wieder hat sich mir im RegioExpress von Stuttgart nach Ludwigsburg das gewohnte Bild geboten. Bis auf einen Mann mit Kontrabaß, der seinen Kopf müde ans Instrument gelehnt hatte, haben alle – es waren ca. fünf – Fahrgäste um mich herum auf ihre Handys gestarrt. Haben die Leute denn nichts anderes zu tun?, frage ich mich. Weshalb sich nicht mal – ungeheurer Gedanke – mit dem/der Reisenden nebenan unterhalten? Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber ich habe irgendwie den Eindruck, daß dieses wie hypnotisierte Geglotze etwas Ungesundes an sich hat. Als ich noch in Ostfildern gewohnt habe, konnte ich Leute in der Stadtbahn nach Stuttgart hinunter beobachten, die wirklich eine Viertelstunde aufs Handy gestarrt haben. Ist das Fortschritt?, frage ich mich. Und zu mir: Ich habe nur ein ganz altes Nokia-Handy – kein Smartphone – , das ich meistens dazu benutze, um mir die TANs für Bank-Transaktionen u. ä. zuschicken zu lassen. Telefonieren tue ich damit kaum, und ich glotze schon gar nicht stundenlang darauf rum.

13:15 Uhr

Habe mir heute interessehalber die Studiengänge der Ludwigsburger Filmakademie angeschaut. Ich hatte mir überlegt, dort evt. zu studieren. Das Angebot besteht aber, wie ich etwas enttäuscht feststellen mußte, lediglich aus verschiedenen Studiengängen zu Teilaspekten des Filmemachens, wogegen mir ein – wie soll ich sagen – holistischer Studiengang vorschwebt, der alle Teilaspekte behandelt. Hmmm, schade. Bleibt also die Filmwerkstatt des Künstlerhauses Stuttgart.

Blender-Meetup (2)

Das Blender-Meetup, an dem ich teilnehme, ist wirklich schick. Da kann man/frau Fragen posten oder – wenn jemand online ist – sich unterhalten. Zuerst, bei der Gründung, waren wir in einem Gebäude im Ludwigsburger Westen, bis dann Enzio, der an der Ludwigsburger Filmakademie studiert, einen Raum im Animationsinstitut organisiert hat. Augenblicklich treffen wir uns durch Corona via Discord nur online.

Möchte, nachdem ich mich in den letzten Wochen vorwiegend mit diesem Blog beschäftigt habe, auch wieder mehr in Blender arbeiten.