Tutorial: Surface cracks

Das ist wieder mal ein ausgezeichnetes Tutorial von tutor4u1, mit einem relativ komplizierten Setup der Nodes, um den Sprung in der Kugel zu erzeugen. Das ist wie gesagt alles prozedural gemacht d. h. ohne Bitmap-Texturen. Und: Dieses Tutorial ist noch für Blender 2.7, während die aktuelle Version Blender 2.83 ist. Es ist aber kein Problem, das Tutorial zu übertragen.

1 Siehe auch hier.

Soweit bin ich bisher gekommen:

15:32 Uhr

War vorhin in der Bücherei, das Buch von Thomas Beck zu Blender 2.7 zurückgeben, weil die Frist abgelaufen ist. Von dem Umfang von knapp 800 Seiten – die aktuelle Ausgabe hat anscheinend 908 Seiten – schier erschlagen, lag das Buch die meiste Zeit bei mir zu Hause rum, ohne daß ich einen Blick hineingeworfen hätte. Ich habe mir kurz das Kapitel zum Compositor von Blender angeschaut, weil das ein Thema ist, das mich interessiert. Der Autor hat auch die verschiedenen Nodes gut erklärt, aber weiter eingestiegen ist er leider nicht. Schade. Da frage ich mich, wie umfangreich so ein Buch erst sein muß, wenn der Autor wirklich in die Tiefe geht. Ich habe meinen Einstieg in Blender – ich benutze aktuell Blender 2.83 – ja nicht über ein Buch gefunden, sondern über die sehr guten Tutorials von tutor4u auf YouTube.

Weiterführender Link: „Mein Einstieg in Blender 2.83“.

Blender: Effekte

‚Filter > Vector Blur‘ im Compositor von Blender 2.83

Habe vorhin ein bischen die Nodes in Blenders Compositor ausprobiert. Oben der Effekt Vector Blur. Man/frau kann bestimmen, auf welchen Achsen der Effekt angewendet werden kann. Hier sind es die X- und die Y-Achse. Der Vector Blur sieht etwas wie eine Bewegungsunschärfe aus, nur daß man/frau hier eben die Achsen bestimmen kann.

Und hier noch die Nodes:

Nodes in Blenders Compositor

Es ist übrigens möglich, mit der [M]-Taste einen oder auch mehrere Nodes zu deaktivieren. Der betreffende Node wird dann mit reduzierter Sättigung dargestellt. Drückt man/frau nochmal [M], wird der Node wieder aktiv.

Blender: Compositing

So, jetzt habe ich das fertig gerenderte Bild aus dem letzten Beitrag in den Compositor geladen und den Hintergrund ausgekeyt.

Nodes im Compositor von Blender. Der blaue Hintergrund wurde ausgekeyt – aber damit auch die blauen Schatten. 🙁
Und hier nochmal die Nodes in groß.

Ok, das war nur zum Üben! 😉 Natürlich könnte ich Blender sagen, daß der Hintergrund (world) einfach nicht mitgerendert werden soll. Das Ganze klappt auch mit zwei Videos. Und diese „Dinger“, die da miteinander verbunden sind, sind sogenannte Nodes. Übrigens: „Compositing“ wird definitiv nicht „composighting“ ausgesprochen.

P. S.: Wenn ihr das ausgekeyte Bild abspeichern wollt, einfach zurück in die Layout-Ansicht und mit [F12] nochmal rendern:

Das Bild mit dem ersetzten Hintergund. Ich habe für diesen einen mittels ImageMagick generierten Verlauf genommen.

Und hier noch dasselbe Bild mit transparent gerendertem Hintergrund. Die blauen Schatten bleiben erhalten. Wichtig: Ein Ausgabeformat wählen, das Transparent unterstützt. Ich habe hier PNG genommen. Außerdem bei der Ausgabe RGBA wählen und nicht RGB.

Mit Alphakanal gerendertes Bild.

Das fertige Bild mit dem Farbverlauf kann man/frau auch im Gimp zusammenbauen. 😉

Ein bischen knallig von den Farben her, aber rein technisch ok.

Und – zum Schluß – das Ganze noch mit reduzierter Sättigung des Vordergrundes: