Rückblick

Vor etwa zwanzig Jahren habe ich Grafiken wie die folgende entworfen:

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Damals noch unter Windows 98, habe ich zuerst Paint Shop Pro 6 und dann Corel PHOTO-PAINT 7 benutzt; letzterer war in der CorelDRAW Select Edition enthalten. Irgendwie hatte ich eine Schwäche für Emboss-Effekte (dt.: Relief). Gerade mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet – so gern, daß ich es mir noch heute manchmal wünsche.

Tip: Beim Anlegen eines Reliefs im Gimp – geht z. B. über Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte... – die Bump-Map nur auf eine Höhe von 0,1 bis 0,3 stellen; ansonsten bekommt man /frau Artefakte (Aliasing), die nur ganz schwer bzw. gar nicht zu beseitigen sind.

Screenshot von Windows 98. Quelle: Wikipedia.

Ein Versuch, PHOTO-PAINT 9 für Linux zu installieren, ist jedoch gescheitert. Ich hatte mir das .tar.gz-Archiv von einem tschechischen Server heruntergeladen, kam dann aber leider nicht damit klar, weil kein Script zur Installation beilag.

Mittlerweile arbeite ich schon ca. neunzehn Jahre mit dem Gimp; daneben habe ich noch CinePaint und Krita, wobei ich mit dem letzteren praktisch noch gar nichts gemacht habe, tue ich mich doch (noch) mit dem Arbeiten via Grafiktablett sehr schwer. Da ich aber gut malen und zeichnen kann, bin ich fest entschlossen, mich da einzuarbeiten.

Unkomfortabel: Das Textwerkzeug im Gimp 2.10.18

In meinem letzten Beitrag habe ich – wieder einmal – das mehr als unkomfortable Textwerkzeug des Gimp – auch noch in der Version 2.10.18 – bemängelt. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise Paint Shop Pro 6 – von ca. 2002 (!).

Textwerkzeug in Paint Shop Pro 6

Hier wird der Text zuerst als Vektor erstellt und – wie in Photoshop – erst bei Bedarf in eine Bitmap umgewandelt. Warum bekommen das die Gimp-Entwickler nicht hin?

Paint Shop Pro 6

Screenshot: Testversion von Paint Shop Pro 6 von JASC.

Das ist das Grafikprogramm, mit dem ich 1996 angefangen habe, als ich ein Jahr lang über Zeitarbeit bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gearbeitet habe. Neben „Paint Shop Pro“ habe ich damals vor allem „Visio“ und den „Designer“ von Micrografx benutzt. Heute nun habe ich, als ich mir meine alten CDs aus Windows-Zeiten durchgesehen habe, festgestellt, daß auf einer CD, die der „internet WORLD“ von 2000 beilag, eine 30-Tage-Testversion von „Paint Shop Pro 6“ enthalten ist, die ich mir mit CrossOver Linux natürlich sofort installiert habe. Eigentlich hatte ich jedoch „Poser 3“ von MetaCreations gesucht, den ich – auf einer anderen Heft-CD – auch prompt gefunden habe. Solche Ausflüge in die Vergangenheit haben doch ihren Reiz, und ich bin besonders auf „Poser“ gespannt.

P. S.: „Poser 3“ ließ sich zwar installieren; beim ersten Start kam jedoch eine Fehlermeldung, es sei nicht genügend Speicher vorhanden. Dann stürzte das Programm leider ab. 🙁