Sehnsucht nach Paris (2)

„Sortie“. © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehaltene.

Muß immer wieder an Paris bzw. meinen letzten Aufenthalt im September 2018 denken. Habe noch viel zu wenig von dieser wunderbaren Stadt gesehen und möchte auf jeden Fall nochmal hinfahren. Mit dem ICE bzw. TGV dauert das von Stuttgart aus ca. 3 ½ Stunden; das ist absolut überschaubar.

Email an die Fondation Giacometti

„Dear Ladies & Gentlemen,

I am a blogger, writer & photographer located in Germany. I would like to post attached portrait by Alberto Giacometti on my private blog. What is the situation like in this case? Do I have to pay a copyright fee? Since my funds are low, I can’t pay that much. Usually, I post both a credit line & link to the respective website (in this case, your foundation).

Best regards,

Claus Cyrny“

Hintergrund: Ich würde gerne einen Beitrag über den Maler und Bildhauer Alberto Giacometti schreiben und diesen mit dem Foto eines seiner Portraits illustrieren. Das gestaltet sich aber nicht so einfach, denn weder die VG Bild-Kunst noch die Alberto Giacometti Stiftung in der Schweiz konnten mir weiterhelfen. Nun habe ich über eine Google-Suche endlich die Fondation Giacometti in Paris ausfindig gemacht und kontaktiert (s. o.). Mal sehen, was da zurückkommt.

Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“ (1960)

Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“. © Copyright 1960 by Léon Herschtritt. Courtesy Galerie Esther Woerdehoff.

Auf der Website der Pariser Fotogalerie Esther Woerdehoff hat es z. T. ausnehmend schöne Sachen, wie – ein Favorit von mir – das obige ausdrucksvolle s/w-Foto von Léon Herschtritt aus dem Jahre 1960.

Das bekannte „Café de Flore“ wurde in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts von solchen Größen wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentiert. Als ich im September 2018 selbst in Paris war, wollte ich dort natürlich einen Kaffee trinken; leider war es aber zu voll, so daß ich ins ebenfalls berühmte „Les Deux Magots“ – beide Cafés liegen in Saint-Germain-des-Prés – ausweichen mußte.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Galerie Esther Woerdehoff“.

Galerie Esther Woerdehoff

Entdeckt habe ich die Pariser Fotogalerie Esther Woerdehoff über die Arbeiten von Laurence Demaison, die jedoch mittlerweile, wie es den Anschein hat, nicht mehr von dieser Galerie vertreten wird. Zu meiner Überraschung vertritt Esther Woerdehoff auch das spanische Fotografen-Duo Albarrán Cabrera, das ebenfalls in der Münchener Galerie Ira Stehmann ausstellt. Alles in allem steht die Galerie Esther Woerdehoff für hohe Qualität, wie man/frau beim Durchsehen der Künstlerprofile unschwer sehen kann. Für Interessierte: Die Galerie liegt in der 36 Rue Falguière, 75015 Paris.

Blender 2.92: Schild mit Metallrahmen

Zuerst die Vorlage, die ich 2018 in Paris fotografiert habe:

© Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.
© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Versuche gerade, ein Hinweisschild für das Pariser „Café de Flore“ zu rendern, habe aber Probleme mit dem Metallrahmen.

Nach einigem trial-and-error konnte ich den Metalleffekt schön rendern; lediglich die Geometrie hat es irgendwie „verzogen“. Das muß ich noch lösen.

© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Paris-Traum

Nachdem ich heute morgen etwas über Paris gepostet habe und dann wieder eingeschlafen bin, habe ich prompt von Paris geträumt. Ich war mir im Traum nicht sicher, ob ich nun in Paris gewohnt habe oder nur als Tourist da war. Jedenfalls habe ich etwas weiter oben an einer einen Hügel hinaufführenden Straße eine dieser tollen Pariser Boulangerien (dt.: Bäckereien) entdeckt, die ich am liebsten gleich fotografieren wollte. Ich hatte jedoch meine Kamera nicht dabei. Also wieder zurück. Beim zweiten Anlauf, als ich mir überlegt habe, wie ich mich in der Boulangerie auf Französisch ausdrücken sollte, kam da so ein großer, grober Klotz hinter mir, der sich mit seinem Kumpel unterhielt und mich kurz an der Schulter anfaßte. Das muß hier anscheinend so üblich sein, dachte ich mir. Ach ja, vorher habe ich – ebenfalls an dieser nach oben führenden Straße – ein absolut phantastisch eingerichtetes asiatisches Restaurant entdeckt, mit goldenen Kronleuchtern an der mit Stuck verzierten Decke. Der Eingang stand offen, und auch hier hätte ich am liebsten sofort fotografiert. Schließlich bin ich aufgewacht.

Sehnsucht nach Paris

„Sortie“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Obwohl ich, abhängig von meiner finanziellen Situation, dieses Jahr bzw. nächstes Jahr im Frühling eigentlich nach London wollte, habe ich Paris nicht aus den Augen verloren. Als ich im September 2018 zum letzten Mal da war, habe ich in einem kleine Hotel nahe des Gare de Lyon gewohnt. Ich war – sollte man in Paris imho zumindest einmal gemacht haben – am Eiffelturm, dann am Grab von „Doors“-Sänger Jim Morrison auf dem Friedhof Père Lachaise, in Saint-Germain-des-Prés, auf der Seine und natürlich in einem stilechten Pariser Straßencafé. Abends bin ich am Ufer der Seine entlangspaziert und habe die jungen Leute dort beobachtet. Was ich nicht geschafft habe, war beispielsweise das Musée d’Orsay, in dem ein sehr schönes – für mich das schönste – Selbstportrait von van Gogh hängt. Dafür war ich aber im (berühmten) Café „Les Deux Magots“, eben in Saint-Germain-des-Prés. Eigentlich wollte ich ins in den Fünfzigerjahren von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentierte „Café de Flore“ ganz in der Nähe, aber da war es zu voll. Vielleicht nächstes Jahr.

P. S.: „Sortie“ heißt übrigens „Ausgang“.

Aufgewacht

Bin gerade aufgewacht und habe interessehalber das Internet-Radio „SOULSTATION“ angeschaltet, da ich Sender wie SWR3, 107.7 & Co. einfach nicht hören kann. Auf diesen Sendern läuft ein so dermaßen substanzloses Gedudel, daß ich mich frage, weshalb die Hörer das mitmachen, aber die kennen es vermutlich gar nicht mehr anders, was ja schon traurig genug ist.

Bekam gestern ganz unerwartet einen sehr freundlichen Anruf von Eddy von der Blog-Plattform trusted blogs. Ich hatte ihm eine Email geschrieben, weil mich interessiert hat, wie ich dieses Blog noch verbessern kann. Wir haben uns vielleicht zehn Minuten unterhalten und Eddy hat mir ein paar Tips gegeben, worauf ich hier noch achten könne. Konsequenterweise habe ich oben in der Kopfzeile einen Untertitel eingefügt:

Neuer Untertitel dieses Blogs

Zuerst war der Untertitel linksbündig, was mir aber nicht so gefallen hat. Ergo habe ich versucht, ihn durch das Einfügen einiger Leerezeichen zu zentrieren, und als das nicht geklappt hat, bin ich auf die Idee gekommen, den HTML-Tag   zu benutzen, was ganz überraschend funktioniert hat. So kann man/frau hier oben in der Titelleiste also HTML benutzen. 😉

In diesem Zusammenhang fällt mir das wirklich sehr empfehlenswerte Tutorial SelfHTML 8.1.2 von Stefan Münz ein, mit dem ich damals HTML und CSS gelernt habe und auf das ich hier nochmal hinweisen möchte.

Hmmm, soll ich um diese Zeit – es ist gerade 00:57 Uhr – nochmal einschlafen? Das ist eben die Frage. Möchte mir am liebsten einen (schwachen) Milchkaffee machen, bei dem ich prompt an meinen Paris-Aufenthalt im September 2018 denken muß. Ich war damals in einem Hotel nahe des Gare de Lyon untergebracht, einem kleinen, aber sauberen und freundlichen Hotel. Gegessen habe ich in der Brasserie „Les Deux Savoies“ am Boulevard Diderot, der vom Gare de Lyon Richtung Seine führt.

Habe mir ungeachtet der Zeit gerade doch einen Milchkaffe gemacht, während ich in Paris den für mich damals 2018 neuen café viennois entdeckt habe, einen Espresso mit süßer Sahne, der wirklich lecker ist.

Weiterführender Link: Die Beiträge zum Thema „Paris“ hier auf .:: artificial ::..