Projekt „Neurogrid“

Eingangsseite für das Internet-Projekt „Neurogrid“. © ca. 2002 by Claus Cyrny.

Anfang des neuen Jahrtausends habe ich eine Zeitlang an dem auf Java basierenden Projekt „Neurogrid“ mitgearbeitet, wo ich für das Grafikdesign zuständig war. Projektleiter war Sam Philips, die Kommuniḱation lief auf Englisch. Für die obige Grafik habe ich Corel PHOTO-PAINT 7 verwendet, damals noch unter Windows 98. Ich habe mit PHOTO-PAINT eigentlich ganz gern gearbeitet. Später hat Corel eine Linux-Version von PHOTO-PAINT 9 herausgebracht, mit der ich kurz gearbeitet habe. Dann hat Corel sein Linux-Engagement – leider – wieder aufgegeben.

Ein Screenshot der Neurogrid-Seite:

Rückblick

Vor etwa zwanzig Jahren habe ich Grafiken wie die folgende entworfen:

© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Damals noch unter Windows 98, habe ich zuerst Paint Shop Pro 6 und dann Corel PHOTO-PAINT 7 benutzt; letzterer war in der CorelDRAW Select Edition enthalten. Irgendwie hatte ich eine Schwäche für Emboss-Effekte (dt.: Relief). Gerade mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet – so gern, daß ich es mir noch heute manchmal wünsche.

Tip: Beim Anlegen eines Reliefs im Gimp – geht z. B. über Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte... – die Bump-Map nur auf eine Höhe von 0,1 bis 0,3 stellen; ansonsten bekommt man /frau Artefakte (Aliasing), die nur ganz schwer bzw. gar nicht zu beseitigen sind.

Screenshot von Windows 98. Quelle: Wikipedia.

Ein Versuch, PHOTO-PAINT 9 für Linux zu installieren, ist jedoch gescheitert. Ich hatte mir das .tar.gz-Archiv von einem tschechischen Server heruntergeladen, kam dann aber leider nicht damit klar, weil kein Script zur Installation beilag.

Mittlerweile arbeite ich schon ca. neunzehn Jahre mit dem Gimp; daneben habe ich noch CinePaint und Krita, wobei ich mit dem letzteren praktisch noch gar nichts gemacht habe, tue ich mich doch (noch) mit dem Arbeiten via Grafiktablett sehr schwer. Da ich aber gut malen und zeichnen kann, bin ich fest entschlossen, mich da einzuarbeiten.

Corel PHOTO-PAINT 9

Auf meiner Wunschliste steht unter anderem der Bitmap-Editor PHOTO-PAINT von Corel, für den es mal eine Zeitlang eine Version für Linux gab (das war etwa um 2002; die damalige Version war PHOTO-PAINT 9). Ich habe vor Jahren auf einem tschechischen Server ein Archiv dieser Version entdeckt und mir heruntergeladen. Mein Schwager hat sie mir dann auf DVD gebrannt – installieren konnte ich sie (noch?) bisher leider nicht.

DVD mit Corel PHOTO-PAINT 9 für Linux

Als ich noch unter Windows 98 gearbeitet habe, hatte ich die Corel Select Edition installiert, die ich mir gekauft hatte. CorelDRAW habe ich kaum benutzt, aber mit PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Ein Versuch, die Testversion der CorelDRAW Graphics Suite unter Ubuntu MATE 20.04 zu installieren, war leider nicht erfolgreich.

CrossOver Linux versucht, die CorelDRAW Graphics Suite für Windows zu installieren.

Gimp 2.10.18

Mein Interface des Gimp 2.10.18 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp, und das schon seit ca. 18 Jahren. Damals habe ich den Mut gefaßt, von Windows 98 zu SuSE Linux 7.3 zu wechseln, das ich mir noch gekauft habe.

Auch wenn ich teilweise lese, wie Leute sich vergebens im Gimp abmühen, kann ich persönlich das nur schwer nachvollziehen. Dazu muß ich sagen, daß ich schon 1994 mit Grafik angefangen habe, auch wenn das nur ein kurzes Intermezzo war. Ich habe damals interessehalber Photoshop – ich meine, es war die Version 3.x – auf einem in der Mediathek des Stuttgarter Rotebühlbaus installierten Mac ausprobiert, und da ich ja gestalterisch nicht unbegabt bin, ist mir das auch nicht besonders schwergefallen. Dann – zwei Jahre später – bin ich über Zeitarbeit zu debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gekommen, wo ich für die von debis administrierten Router-Netzwerke die Technische Dokumentation übernommen habe.

An Software hatte ich – noch auf Windows 95 – das von JASC entwickelte und später an Corel verkaufte Programm Paint Shop Pro sowie den Designer von Micrografx zur Verfügung. Für das Gros der Arbeit habe ich die damalige Version von Visio verwendet, das ja inzwischen von Microsoft weiterentwickelt wird.

Nach einem Jahr konnte ich aus rechtlichen Gründen leider nicht weiter bei debis bleiben. Ich hatte mir inzwischen aber meinen ersten eigenen PC gekauft und arbeitete mich in den folgenden Jahren immer weiter in den Bereich „Computergrafik“ ein. Ich kaufte mir die Corel Select Edition, die Corel DRAW, Corel PHOTO-PAINT sowie eine Software zur Texterkennung – ich glaube, das hieß OCR-Trace – beinhaltete. Vor allem mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Das ging – inzwischen unter Windows 98 – bis 2002, als ich beschloß, mir parallel zu Windows das bereits erwähnte SuSE 7.3 zu installieren. Nun hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, die damalige Version des Gimp auszuprobieren.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wie das damals war – es muß eine der ersten Gimp-Versionen gewesen sein. Jedenfalls arbeitete ich mich mangels Alternativen gut in den Gimp ein, so daß er noch heute, was Bitmap-Editing angeht, mein Hauptwerkzeug ist.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, der doch länger geworden ist als beabsichtigt. Trotdem ist das vielleicht doch für den einen oder anderen aufschlußreich.

02:47 Uhr

Bin schon wach und höre gerade „A 200 a l’heure“ aus „Un homme et une femme“ (1966) von Claude Lelouch. Ich wünschte, ich hätte noch meine alten Disketten, auf denen ich meine Sachen von früher gespeichert hatte, aber ich habe sie alle weggeworfen, als ich umgezogen bin. Als ich noch Windows 98 installiert hatte, habe ich viel mit Corel PHOTO-PAINT gemacht, mit dem ich ganz gerne gearbeitet habe. PHOTO-PAINT hatte ein Plug-in namens „Der Boss“ von Fancy, mit dem man schöne Fasen (engl.: bevels) machen konnte.

Die Musik aus „Un homme et une femme“ erinnert mich an meinen letzten Paris-Aufenthalt im September 2018. Ich war da für vier Tage in Paris und habe in einem Hotel am Gare de Lyon gewohnt.

Ein paar Impressionen:

Häuser am Gare de Lyon
Brasserie am Abend
Der Eiffelturm
Das Grab von Jim Morrison von den „Doors“ auf dem Friedhof „Père Lachaise“
Plastiksitze in einer Métro-Station

Fotos © Copyright 2018 by Claus Cyrny.