Logo

Im Gimp 2.10.18 erzeugtes Logo © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Was das Designen von Logos – oder Schrifteffekten – angeht, ist mir der Gimp ehrlich gesagt lieber als Photoshop, weil er m. E. mehr Möglichkeiten bietet. In Photoshop erzeugte Schrifteffekte sind imho ein bischen steriler. Es gibt da halt soundso viele vordefinierte Ebeneneffekte und Filter. Im Beispiel oben habe ich übrigens einen Median-Weichzeichner verwendet.

Gimp: Pfade (2)

Ein angelegter Pfad im Gimp 2.10.18

Fand ich die Kontroll- und Ankerpunkte im Pfadwerkzeug des Gimp anfangs noch etwas klobig, arbeite ich inzwischen sehr gern mit diesem Werkzeug, das über [B] aufgerufen wird. Ich finde das Handling sogar besser als in Photoshop gelöst, obwohl die Pfade dort deutlich feiner ausgelegt sind. Ok, es bedarf etwas an Übung, um mit Bézierkurven zurechtzukommen, aber hat man/frau das einmal geschafft, geht das Freistellen fast wie von selbst. Neben dem Freistellen von Objekten – der eigentlichen Domäne dieses Werkzeugs – ist es auch möglich, mit Pfaden zu zeichnen. Vorgehensweise: Aufrufen des Pfadwerkzeugs, worauf man/frau die gewünschte Form zeichnet. Dann die Vordergrundfarbe – die Farbe, mit der gezeichnet wird – auswählen. Schließlich über Bearbeiten > Pfad nachziehen ... den angelegten Pfad nachzeichnen.

Tip: Da im Gimp mit Bearbeiten > Auswahl nachziehen ... keine so optimale Kantenglättung erreicht wird (Ausnahme: Rechtecke und Quadrate), wandle ich die betreffende Auswahl einfach in einen Pfad um und ziehe über Bearbeiten > Pfad nachziehen … den Pfad nach (Richtwert für die Linienstärke etwa – je nachdem – 2 bis 3).

Weiterführender Link: Der Artikel „Mit Pfaden arbeiten“ in der Gimp-Dokumentation.

Früh am Morgen

Trinke gerade – es ist 02:44 Uhr – schon meinen zweiten Milchkaffee und höre Django Reinhardt. Habe u. a. eine alte Grafik gepostet, die ich 1994 in der damaligen Version von Photoshop gemacht habe und die ich nicht so schlecht finde – insbesondere, wenn man/frau bedenkt, daß ich damals praktisch noch keine Erfahrung mit Computergrafik hatte.

Ian Spriggs: „Ocean“ (2021)

Gestern habe ich auf ArtStation das Projekt „Ocean“ von Ian Spriggs entdeckt und möchte hier zwei Grafiken daraus posten.

„Ocean“ gerendert.
„Ocean“ 2x: links untexturiert und geshadet; rechts gerendert. Grafiken © Copyright 2021 by Ian Spriggs. Mit freundlicher Genehmigung.

Verwendete Software: Maya, Mudbox und Photoshop.

Freistellen ist out

Mit der Bluebox ausgekeyter Hintergrund. Originalfoto: https://www.3d.sk.

Ja?, werden manche sagen? Yep! Jetzt ist nämlich Chroma-Keying mit der mittels gimp-gap in den Gimp integrierbaren Bluebox angesagt. Da gehört mühseliges Freistellen der Vergangenheit an. Was in der Post-Production und im Fernsehen schon lange üblich ist, kann auch mit dem Gimp erreicht werden, genauer gesagt über das nachträglich zu installierende Paket gimp-gap. Spätestens hier wird klar, daß der Gimp wirklich nicht ohne ist, unterstützt beispielsweise Photoshop Chroma-Keying m. W. nicht, jedenfalls nicht ohne Plug-in.

Nach erfolgter Installation kann der Chroma-Keyer mittels Video > Bluebox... aufgerufen werden. Dann am besten mit den Einstellungen herumprobieren, bis man/frau die entsprechenden Erfahrungswerte gesammelt hat. That’s it!

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Gimp 2.10.18: Figur freistellen (2)“.