YOAST SEO

Vor ein paar Wochen habe ich mir das WordPress-Plug-in YOAST SEO installiert, aber ich habe nach ein paar Versuchen, mich einzuarbeiten, ehrlich gesagt nicht mehr die geringste Motivation, mich näher damit zu beschäftigen. Ich soll z. B. bei jedem Beitrag eine sogenannte Focus-Keyphrase eingeben, aber egal, was ich auch eingebe, es wird mir lediglich ein rotes Smiley (Emoji?) angezeigt.

Nochmal: Resynthesizer

Nachdem ich mir das von Paul Harrison für den Gimp geschriebene Resynthesizer-Plug-in installiert hatte, dachte ich, ich könnte so wie früher damit arbeiten. Hmmm, Fehlanzeige! Das Plug-in ist zwar unter Filter > Abbilden > Resynthesize... zu finden, aber wenn ich damit arbeiten will, tut sich praktisch nichts. Tja … Ich habe zwar ein englischsprachiges Tutorial entdeckt, aber: Wo bei mir Filter > Verbessern > Heile Auswahl... (oder wie das auf Deutsch heißt) zu finden sein müßte, ist leider – nichts!

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Gimp 2.10.18: Resynthesizer-Plug-in“.

Was ist Chroma-Keying?

Chroma Keying: Links die Frau mit Greenscreen, rechts ausgekeyt. Quelle: Wikimedia Commons. PictureYouth / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0).

Das sogenannte Chroma-Keying wird dazu benutzt, ein Objekt vor einem einfarbigen – meist blauen oder grünen – Hintergrund freizustellen und dann einen anderen Hintergrund einzufügen. Diese Technik kommt entweder beim Film in der Post-Production oder auch beim Fernsehen vor. Wichtig ist, daß der zu ersetzende farbige Hintergrund möglichst gleichförmig ausgeleuchtet wird. Fortgeschrittene Chroma-Keyer wie Ultimatte können sogar Schatten übernehmen. Man/frau unterscheidet Chroma-Keying per Hardware oder Software. Von Ultimatte gibt es beides: Neben (relativ teuren) Hardware-Lösungen gibt es auch Plug-ins (AdvantEdge) für verschiedene Post-Production-Software und sogar ein Plug-in für Photoshop. Letzteres wird einfach in den Plug-in-Ordner von Photoshop kopiert. Auch das 3D-Programm Blender hat einen Chroma-Keyer implementiert, und zwar als Node bzw. eigentlich als eine Kombination aus mehreren Nodes in der Compositing-Ansicht.

Gimp 2.10.18: Resynthesizer-Plug-in

Noch im Gimp 2.8 war das Resynthesizer-Plug-in von Paul Harrison mitinstalliert. Ok, ich meine mich zu erinnern, daß es da für Ubuntu ein extra Paket gab, das man/frau mittels Synaptic installieren konnte. Jedenfalls konnte man/frau damit schicke Sachen machen. Es war nicht nur möglich, Objekte aus dem Bild zu entfernen, man/frau konnte auch sog. – ok, das ist jetzt englisch – near-linear textures erzeugen (hmm, wie übersetzt man/frau das am besten?), so wie hier:

Zwei Texturen: Links eine kachelbare (und etwas einförmig aussehende) Textur, rechts die near-linear texture.

Gute Nachricht: Dieses Plug-in gibt es auch für den Gimp 2.10.18 (siehe folgenden Thread). Nach dem Herunterladen entpacken und die vier Dateien unter Linux in $HOME/.config/GIMP/2.10/plug-ins/ abspeichern. Den Gimp neu starten. Nun sollte das Plug-in unter Filter > Abbilden > Resynthesize... zu finden sein.

Nach dem Aufruf bekommt man/frau folgendes Interface:

Interface des Resynthesizer-Plug-ins für den Gimp