Nochmal: TYPO3?

Nach meinem gestrigen Beitrag über das CMS TYPO3 frage ich mich, ob ich die Operation wagen und die Installation via Composer versuchen soll. Habe mir Composer dazu über den Paketmanager Synaptic installiert. Dieser ist als .deb-Paket allerdings noch in der veralteten Version 1 verfügbar – ergo habe ich auf der Composer-Homepage ein Shell-Skript entdeckt, das automatisch die aktuelle Version 2 installiert. Hoffen wir, daß das auch klappt. 😉

Nope! 🙁 Das Shell-Skript wird zwar ausgeführt, aber der Composer ist nicht da. 🙁

Screenshot meiner Linux-Shell

Da frage ich mich schon, ob man/frau es den Leuten nicht ein bischen einfacher machen kann, wenn schon die bloße Installation von Composer so schwierig ist.

Vielleicht sollte ich doch das von Ralph favorisierte CMS ExpressionEngine versuchen. Da heißt es dann RTFM. 😉

Code-bewußt

Von Hand geschriebener HTML-Code meiner Website „Djangology“

Daß ich schon 1986 mit 6510-Assembler-Programmierung angefangen habe, hat mir später, als ich dann – das war 1997 – mit HTML angefangen habe, sehr geholfen, hat es mich doch für die kleinste Unstimmigkeiten im Code sensibilisiert. Mir ist damals auch bewußt geworden, daß ein falsch gesetztes Zeichen u. U. die ganze Website verspulen kann. Ich habe damals zum Schreiben des Codes – das war noch unter Windows 95 – zuerst WordPad, danach WinVi und dann den von Ulli Meybohm geschriebenen Editor Phase 5 benutzt. Mittlerweile schreibt angesichts der Tatsache, daß Websites in der Regel mit einem CMS aufgesetzt werden, vermutlich niemand mehr den ganzen Code von Hand. 😉

Noch ein Interview

Hier nochmal der Link zu dem Interview, das Ralph Segert 2008 mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. U. a. heißt es dort:

„Durch die explosionsartige Ausbreitung des Internet nach 1993 wurde Email eine komfortable Kommunikationsform. In den 80er Jahren gab es noch kein einheitliches Adressierungsschema für Emails, das war eine Art altägyptische Geheimlehre, wie man beispielsweise eine Mail aus dem deutschen Mausnet in das europäische Bitnet schickte.“–Peter Glaser

Solche Geschichten aus der Anfangszeit des Internet interessieren mich ja sehr, nachdem ich mir bereits 1986 meinen ersten Computer gekauft hatte (seht dazu bitte auch hier). In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich sind die beiden Teil der von Chaos Computer Club herausgegebenen „Hackerbibel“ (Teil 1 und Teil 2). Da atmet noch der – heute kaum mehr vorstellbare – Anfangsgeist.

Weiterführender Link: Eine Reihe von Artikeln, die Peter Glaser für die „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben hat.

Interview mit Dzoni Sichelschmidt

Screenshot © Copyright 2002 by Ralph Segert

Bei krit.de habe ich ein Interview entdeckt, das der Grafiker und Webdesigner Ralph Segert mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt gemacht hat. Damals – im Juli 2002 – hatten Roma sich zu einer Protestkarawane zusammengeschlossen, nachdem ein Roma abgeschoben worden war. Ralph hatte daraufhin die „Aktion Roma“ initiiert, um die betreffenden Roma zu unterstützen. Ich habe damals auch etwas gespendet – ich meine, es waren zehn oder zwanzig Euro.

13:08 Uhr

Seit ich wieder blogge, gehen die Besucherzahlen dieses Blogs erfreulich nach oben, auch wenn ich von den Zahlen, wie sie Spitzen-Blogs haben, nur träumen kann. Im Zuge meines Posts über Ralph Segert und krit.de bin ich wieder auf ein Interview gestoßen, das Ralph mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. Und – ja: CinePaint. Nachdem ich mich vorigen Sommer als Mitarbeiter dieses Open-Source-Projektes angeboten habe, habe ich inzwischen mehr als ein halbes Jahr nichts mehr von Projektleiter Robin Rowe gehört, und ich frage mich, ob ich da überhaupt noch mitmachen soll.

Netzanekdoten

kriTLog (Screenshot). © Copyright 2002 by Ralph Segert. Mit freundlicher Genehmigung.

Nachdem ich den in Bochum lebenden Grafiker und Webdesigner Ralph Segert Anfang 2002 über dessen damaliges Projekt kriTLog, ein kritisches Gemeinschafts-Blog, kennengelernt hatte, habe ich ihm voriges Jahr wegen einer Copyright-Anfrage eine Email geschrieben. Ralph hat mir daraufhin geantwortet, daß er evt. ein Projekt ins Leben rufen möchte, in dessen Rahmen man/frau Anekdoten aus der „Gründerzeit“ des Word-Wide Web veröffentlichen würde. Nun habe ich Ralph nochmal angemailt und gefragt, ob dieses Projekt noch zur Debatte stehen würde. Ich stelle mir das spannend vor. Mal sehen, ob etwas daraus wird. 😉 Der Austausch soll Ralph zufolge über den Messenger-Dienst „Telegram“ laufen, den es glücklicherweise auch für Linux gibt.

Weiterführende Links: Mein Beitrag „kriTLog“, den ich voriges Jahr geschrieben habe, sowie Interviews, die Ralph für seine Website krit.de geführt hat, u. a. mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt.

kriTLog

Im Jahre 2002 – ich hatte gerade mit Bloggen angefangen – schrieb ich auch kurze Zeit bei dem von Webdesigner Ralph Segert initiierten kriTLog mit, in dem kritische Beiträge zum Zeitgeschehen veröffentlich wurden. Mit mir waren wir insgesamt elf Autoren. Ich habe von damals leider keine Beiträge mehr, aber ich wollte hier doch kurz auf diese Episode hinweisen.

Ein Screenshot:

Screenshot © Copyright 2002 by Ralph Segert. Mit freundlicher Genehmigung.