01:08 Uhr

Hatte einen längeren Traum, den ich mir aber noch nicht notiert habe. Kann jetzt – aus Erfahrung – vermutlich nicht wieder einschlafen. Habe mich noch gestern abend wegen eines Presse-Accounts bei der Concorde Movie Lounge registriert. Soll ich „Playback“ von Raymond Chandler wieder zurückschicken? Seit ich ein paar Seiten angefangen habe zu lesen, liegt das Buch nur bei mir herum. 🙁 Und: Heute fängt ja – lange erwartet – die FMX 2021– Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media an (→ das Programm für heute). Höre um diese Zeit „Sweet Chorus“ (1947) von Django Reinhardt. Hört der denn gar nichts anderes?, werden jetzt manche fragen. Kaum, finde ich Django Reinhardt doch einfach unglaublich.

Stelle fest, daß mir das Bloggen gerade richtig Spaß macht. Ein Programmpunkt auf der heutigen FMX 2021 wird der Vortrag über die 3D-Software CityEngine sein.

Raymond Chandler

Das Zitat des Tages, das ich vor eine Weile gebracht habe, hat mich dazu animiert, etwas über Raymond Chandler zu schreiben, dessen Detektiv Philip Marlowe ja mittlerweile legendär ist. Ich meine, daß meine erste Berührung mit Raymond Chandler eine Sammlung von Kurzgeschichten war, die er noch vor der Philip-Marlowe-Serie für das Magazin „Black Mask“ geschrieben hat. Das war noch auf Deutsch. Dann kam irgendwann – als Taschenbuch und auf Englisch – „The Big Sleep“, der mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall verfilmt wurde. Mein Lieblingsbuch ist aber, glaube ich, „Farewell, My Lovely“, das nach „The Big Sleep“ erschien. Wie alle Philip-Marlowe-Romane spielt auch dieses Buch in Los Angeles bzw. in dem Vorort „Bay City“. Ich glaube jedoch nicht, daß ich Raymond Chandler und seinem unnachahmlichen Stil (muß man unbedingt auf Englisch lesen!) auch nur annährernd gerecht werden kann. Deshalb nur mein Tip an alle, die gute Detektivgeschichten mögen: Lesen!