PNG

PNG logo © Copyright 1995 by Oliver Fromme. Mit freundlicher Genehmigung von Greg Roelofs.

Heute abend habe ich per Zufall eine Seite der VHS Berlin-Pankow entdeckt, auf der die verschiedenen Grafikformate fürs Web behandelt werden. Allerdings ist dem Autor da ein sachlicher Fehler unterlaufen. Das PNG-Format hat nämlich nicht nur – wie in PNG24 – eine Farbtiefe von nur 16, 7 Millionen Farben (24-bit) wie JPG, sondern unterstützt maximal 64-bit RGBA bei möglicher 16-Bit-Transparenz. Das sind, wenn ich richtig gerechnet habe, 281.474.976.710.656 Farben (ffffffffffffhex) plus 65.536 Graustufen (ffffhex) für den Alpha-Kanal. Neben der verlustfreien Kompression gibt es bei PNG (gesprochen: ping) – wenn auch nicht von aller Software unterstützt – die Möglichkeit, einen von fünf Kompressionsfiltern zu nutzen (none, up, sub, average und paeth).

Weiterführender Link: Die PNG-Homepage.

Blender: Compositing

So, jetzt habe ich das fertig gerenderte Bild aus dem letzten Beitrag in den Compositor geladen und den Hintergrund ausgekeyt.

Nodes im Compositor von Blender. Der blaue Hintergrund wurde ausgekeyt – aber damit auch die blauen Schatten. 🙁
Und hier nochmal die Nodes in groß.

Ok, das war nur zum Üben! 😉 Natürlich könnte ich Blender sagen, daß der Hintergrund (world) einfach nicht mitgerendert werden soll. Das Ganze klappt auch mit zwei Videos. Und diese „Dinger“, die da miteinander verbunden sind, sind sogenannte Nodes. Übrigens: „Compositing“ wird definitiv nicht „composighting“ ausgesprochen.

P. S.: Wenn ihr das ausgekeyte Bild abspeichern wollt, einfach zurück in die Layout-Ansicht und mit [F12] nochmal rendern:

Das Bild mit dem ersetzten Hintergund. Ich habe für diesen einen mittels ImageMagick generierten Verlauf genommen.

Und hier noch dasselbe Bild mit transparent gerendertem Hintergrund. Die blauen Schatten bleiben erhalten. Wichtig: Ein Ausgabeformat wählen, das Transparent unterstützt. Ich habe hier PNG genommen. Außerdem bei der Ausgabe RGBA wählen und nicht RGB.

Mit Alphakanal gerendertes Bild.

Das fertige Bild mit dem Farbverlauf kann man/frau auch im Gimp zusammenbauen. 😉

Ein bischen knallig von den Farben her, aber rein technisch ok.

Und – zum Schluß – das Ganze noch mit reduzierter Sättigung des Vordergrundes: