FMX 2018: Impressionen

Im Folgenden ein paar Aufnahmen, die ich auf der FMX 2018 gemacht habe.

Der Pressebereich der FMX 2018 von außen.
Drei Mitarbeiter/innen von Framestore am Stand im Recruiting Hub.
Das Haus der Wirtschaft von außen.
Im Pressebereich.
Das bin ich mit dem Maskottchen der FMX 2018.
Eine VR-Präsentation. Fotos © Copyright 2018 by Claus Cyrny.

Fotostrecke Stuttgart – Ludwigsburg

Als ich heute mittag mit der S-Bahn nach Stuttgart gefahren bin, habe ich meine Kamera mitgenommen und ein paar Aufnahmen gemacht.

Schild am Bahnhof in Ludwigsburg.
Das Kunstmuseum Stuttgart.
Abstraktes Muster außen an einer Telekom-Filiale in der Stuttgarter Innenstadt.
Plakat unten in der Haltestelle „Schloßplatz“.
Das Innere der Stadtbahn U 6.
Im Bonatzbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs.
Stuttgarter Hauptbahnhof: Durchgang vom Bonatzbau zu den Gleisen.
Lok im Stuttgarter Hauptbahnhof.
RegioExpress im Stuttgarter Hauptbahnhof.
Im Zug von Stuttgart nach Ludwigsburg. Fotos © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Die Holanka Bar (2)

Foto © Copyright 2021 by Claus Cyrny.

So, jetzt habe ich von einer freundlichen Mitarbeiterin doch die Erlaubnis bekommen, in der Holanka Bar im Wittwer/Thalia rechts oberhalb vom Stuttgarter Schloßplatz ein Foto zu machen. Ich hatte nach dem Hereinkommen gleich meinen Anorak auf einen Stuhl gelegt, um den betreffenden Tisch zu reservieren. Eine ältere Frau hat das aber einfach ignoriert und sich an diesen Tisch gesetzt. So habe ich mich einfach an einen Stehtisch gestellt, bis dann woanders ein Platz freigeworden ist. Habe heute nur einen Crema für ganze € 2,- getrunken; das ist für Stuttgarter Verhältnisse wirklich sehr günstig.

Ein Tip: Auch wenn alles voll ist, kann es sich lohnen, trotzdem zu bestellen, da ein Tisch ggf. überraschend schnell frei werden kann. Das leckere Hefegebäck war heute leider schon ausverkauft. Dann wollte ich einen Mandelberg nehmen, aber den letzten hat mir besagte ältere Frau weggeschnappt. Tja. Schade, daß ich das Café nicht fotografieren konnte, aber vielleicht kommt das noch. Und für die nicht Ortskundigen: Am besten findet man die Holanka Bar, wenn man vor dem Wittwer die Treppe hochgeht. Dann liegt die Holanka Bar im Zwischengeschoß rechts. Eigentlich ist sie wirklich nicht zu verfehlen.

Die Holanka Bar

Die Holanka Bar in Stuttgart. Foto von mir.

In der Buchhandlung Wittwer/Thalia in Stuttgart – genauer zwischen dem ersten und dem zweiten Stock – befindet sich die Holanka Bar. Ich gehe dort seit zig Jahren hin und kann sie sehr empfehlen. Der Crema kostet seit Jahren unverändert € 2,-; daneben gibt es Kuchen, süße Stückchen oder Mürbegebäck. Und dann sind da noch die sehr freundlichen Mitarbeiter/innen. Leider hat die Holanka Bar keine Website, auf die ich verweisen könnte. Geöffnet hat die Holanka Bar ab 10:00 Uhr. Ein paar Informationen wie Telefonnummer u. ä. findet ihr hier.

Ich werde versuchen, ob ich die Erlaubnis bekomme, ein paar Fotos zu machen, die ich dann hier posten werde.

Weiterführender Link: Bewertungen der Holanka Bar bei Tripadvisor.

Projekt „Desmond Blue“ (13)

Projekt „Desmond Blue“ (Frame). © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Als ich gestern abend mit der S-Bahn von Stuttgart zurück nach Ludwigsburg gefahren bin, habe ich die Möglichkeit ausgetestet, aus dem Fenster – draußen war es schon dunkel – zu filmen. Das Problem dabei sind die starken Reflexionen auf der Fensterscheibe, und wie ich das lösen soll, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht genau. Mir schwebt dabei einen Pappe oder so vor, die ich auf die Gegenlichtblende kleben könnte und die das Licht in der S-Bahn abschirmt.

Kostenloser ÖPNV? (2)

Busse der SSB am Stuttgarter Schloßplatz. Quelle: VVS.

Auf eine Anfrage per Email an das Büro des Stuttgarter Oberbürgermeisters Dr. Frank Nopper habe ich ganz unerwartet schnell Antwort bekommen. Ein kostenloser ÖPNV in Stuttgart würde „weit über € 100 Millionen“ kosten. Das wäre vermutlich nur möglich, wenn da der Bund etwas zuschießen würde. Aber: Wenn das bei Stuttgart 21 geht, wo die Kosten immer weiter und weiter steigen, weshalb nicht beim ÖPNV?

In Planung ist jedenfalls ein Ticket für Jugendliche, Schüler und Studenten, das pro Jahr € 365 kosten soll. Nur zum Vergleich: Ich selbst bezahle für meine netzweit gültige polygoCard knapp € 700,- pro Jahr, also knapp das Doppelte.

Ich habe seit 1990 kein Auto mehr und möchte auch keins haben, selbst wenn ich mir eins leisten könnte. Mit dem ÖPNV des Stuttgarter Verkehrsverbunds VVS bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Es gibt nun für das Stadtgebiet Stuttgart auch nur noch eine einzige Zone, während es in den Neunzigerjahren noch vier Zonen waren: eine Kernzone und drei Zonen für die Randgebiete der Stadt.

Steuerverschwendung: Aussichtsturm für € 600.000,-

In Stuttgart-Heumaden soll dem „Bund der Steuerzahler“ zufolge ein 13 m hoher Aussichtsturm in Form eines Apfelkerns gebaut werden. Kostenpunkt: An die € 600.000,-. Geht’s noch?, kann ich da nur fragen, wird dieses Geld doch dringend anderswo gebraucht.

Zitat:

„So schick der „Apfelkernturm“ auch werden dürfte – der Bund der Steuerzahler appelliert an den Stuttgarter Gemeinderat, sich eines Besseren zu besinnen und gegen den geplanten städtischen Kostenanteil von 300.000 Euro zu stimmen. In den nächsten Jahren wird der Steuerzahler nämlich die Lasten der Coronakrise tragen müssen.“–Michael Beyer

Kostenloser ÖPNV?

Busse der SSB am Stuttgarter Schloßplatz. Quelle: VVS

Auf eine Email von mir habe ich vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg unerwartet Antwort bekommen, es gäbe streng genommen keinen kostenlosen ÖPNV, was natürlich stimmt. Irgendjemand muß immer die entstehenden Kosten tragen. Dann wurde ich auf den sogenannten Mobilitätspass hingewiesen. Trotzdem war ich doch etwas enttäuscht, weil ich eine weiterreichende Lösung im Auge hatte und zumal in der estnischen Stadt Tallinn das Konzept vom für Einwohner kostenlosen ÖPNV funktioniert. Es fehlt hier, so mein Eindruck, einfach am politischen Willen.

Agenda 2010

Hatte ich mich zuerst über die fehlende Reaktion auf meine Email an den jetzigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier gewundert, ist mir jetzt vieles klar, gilt Steinmeier dem Artikel „SPD sucht den Frieden mit Hartz IV“ in der „Süddeutschen“ nach als Architekt der „Agenda 2010“. Man schaue sich beispielsweise folgendes Foto an, das wirklich Bände spricht. Nun ja. Und: Weshalb soll die Agenda 2010 denn so supertoll sein, wenn sie – auch aus den Reihen der SPD – so massiv kritisiert wurde? Eben, wurde hier doch Millionen von Arbeitslosen ihre Würde genommen, was in eklatantem Widerspruch zum Grundgesetz steht.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß man vom Sozialhilfesatz, der ja mit dem Hartz-IV-Regelsatz identisch ist, nicht in Würde leben kann, und es ist wohl auch nicht im Gesetz vorgesehen, daß man 18 Jahre auf diesem Niveau leben muß. Das sind auf jeden Fall Jahre, die ich nicht vergessen werde. Ich erinnere mich z. B. daran, wie ich von der diakonischen Bezirksstelle Bad Cannstatt gegen Monatsende ein paar Lebensmittel bekommen habe, weil das Geld nicht ausgereicht hat, um welche zu kaufen. Und ich erinnere mich auch daran, wie eine Sachbearbeiterin vom Sozialamt Bad Cannstatt mir, als ich anno 2000 bei der Neuen Arbeit einen Job gefunden hatte, wörtlich gesagt hat: „Es ist mir scheißegal, ob Sie arbeiten!“1

1 Ein paar Jahre danach – ich wollte damals eine Gruppe für Sozialhilfeempfänger gründen – hat mir ein Interessierter wörtlich gesagt: „Da [in das Sozialamt Bad Cannstatt] sollte man eine Bombe reinschmeißen.“ Ich meine, das sagt alles. Ich habe mich damals von der Vorgesetzten dieser Sachbearbeiterin bis hin zum Leiter des Sozialamtes und sogar bei der zuständigen Bürgermeisterin beschwert, bin aber überall routiniert abgewimmelt worden. Ich finde das sehr interessant, handelt es sich meiner Erfahrung nach hier um richtiggehende Strukturen. Auch ein Mensch bei der „Stuttgarter Zeitung“, an die ich mich in meiner Not gewandt habe, hat mich abblitzen lassen.

Weiterführender Link: Der Artikel „Hartz IV Erhöhung: Jobcenter-Chef killt Vorschlag“ bei 24hamburg.