„Ohne Tempolimit keine Verkehrswende“

Unter diesem Titel steht ein Video-Kommentar von heute von Heribert Prantl von der „Süddeutschen“.

Zitat:

„Aber: Die FDP will nicht beten, sie will rasen. [ … ] Mit der von ihr verfochtenen Freiheit zum Rasen schadet sie der Freiheit und den Freiheitsgrundrechten. [ … ] Wenn schon diese symbolträchtige Maßnahme [das Tempolimit] nicht kommt, dann kann man sich all‘ das Gerede über eine Klima- und eine Verkehrswende sparen.“–Heribert Prantl

Endlich einmal jemand, der mit mir einer Meinung ist, sehe auch ich den Verzicht auf ein Tempolimit als einen grundlegenden Fehler der „Grünen“ an. Ich habe überhaupt so meine Schwierigkeiten mit dem Freiheitsbegriff der FDP. Natürlich haben wir auch die Freiheit, alles beim Alten zu lassen, aber was wird dann aus unserem Planeten? Und: Die eigene Freiheit endet da, wo sie der Gemeinschaft schadet.

COP26 ein Flop

Nach dem „Stern“ lese ich nun auch in der „Süddeutschen“, daß die Klimakonferenz COP26 in Glasgow ein Flop war.

Zitat:

„Die Zahlen belegten, dass die Konferenz in Glasgow mit einer „massiven Glaubwürdigkeitslücke“ zu kämpfen habe, sagte Bill Hare, dessen Institut Climate Analytics – zusammen mit dem deutschen New Climate Institute – hinter dem Tracker steht. „Das ist weit von guten Nachrichten entfernt.“ Allein die Ankündigungen bis 2030 seien so lückenhaft, „dass wir nicht sehen können, wie wir die 1,5 Grad schaffen können“. Legten die Staaten hier nicht nach, blieben die Klimaneutralitätsversprechen der Staaten „reine Lippenbekenntnisse“, warnte Hare.“–Michael Bauchmüller

Na toll, und was jetzt? Kommen jetzt die halbgaren Versprechen der Ampel-Koalition? Sorry, aber mich kotzt das langsam an.

Erlaubnis

Still aus dem Vorspann zu „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Bekam auf einen Anfrage hin eine freundliche Email von Milan Pavlovic, der als Autor bei der „Süddeutschen“ arbeitet und der 1982 zusammen mit Philip Siegel die imho sehr lesenswerte und inzwischen leider nicht mehr existierende Filmzeitschrift „steadycam“ ins Leben gerufen hat (seht hierzu auch meinen diesbezüglichen Beitrag). Ich hatte angefragt, ob ich ein Foto des Covers der 29. Ausgabe von „steadycam“ posten dürfte, auf dem ein Still aus Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990) zu sehen ist. Es stellte sich heraus, daß die Rechte an dem Cover bzw. an dem betreffenden Foto bei Gaumont liegen, und wie es der Zufall so will, habe ich mal auf eine Anfrage hin von Gaumont die Erlaubnis bekommen, Stills aus ihren Filmen zu posten. Habe mir nun „Nikita“ via Amazon Prime mal wieder augeschaut bzw. bin dabei, mir diesen Film in den kommenden zwei Tagen anzuschauen.

04:58 Uhr

Zu den Klänge von „Louise“ (1947) von Django Reinhardt habe ich vorhin eine Email an Milan Pavlovic von der „Süddeutschen“ geschrieben, der die Filmzeitschrift „steadycam“ gegründet hat. Ich möchte gern zu einem Beitrag hier auf .:: artificial ::. das Foto eines „steadycam“-Covers posten.

Noch ein Fund: „steadycam“

Cover von „steadycam“ Nr. 29 (Anne Parillaud in „La Femme Nikita“). © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich noch in Stuttgart gewohnt habe, habe ich mal in der dortigen Stadtbücherei (die alte im Wilhemspalais) eine Filmzeitschrift entdeckt, die mich beim Lesen zusehends fasziniert hat. Der Titel dieser (leider nicht mehr existierenden) Zeitschrift lautete „steadycam“. Ich erinnere mich noch an einen Artikel ganz hinten im Heft, in dem es um Hollywood ging. Der Autor nannte den eben herausgekommenen Film „The Matrix“ (1999) den Hyperfilm. Na ja. Damals, als die Eindrücke noch frisch waren, war auch ich von „The Matrix“ begeistert; heute sieht das etwas anders aus. Jedenfalls wurde mir schnell klar, daß „steadycam“ von absoluten Filmbegeisterten gemacht wurde. Ich erinnere mich auch noch an die Ausgabe, die Sam Peckinpahs Klassiker „The Wild Bunch“ (1969) gewidmet war, wenn ich mich recht erinnere, mit tonnenweise Stills aus dem Film. Anläßlich der 50. Ausgabe von „steadycam“ habe ich nun einen 2007 in der „SZ“ erschienenen Artikel von Jürgen Schmieder entdeckt, der u. a etwas auf die Entstehungsgeschichte dieser Zeitschrift eingeht. Und zu meiner Überraschung existieren im Internet Archive noch Fragmente der „steadycam“-Website.