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War vorhin in der Bücherei, das Buch von Thomas Beck zu Blender 2.7 zurückgeben, weil die Frist abgelaufen ist. Von dem Umfang von knapp 800 Seiten – die aktuelle Ausgabe hat anscheinend 908 Seiten – schier erschlagen, lag das Buch die meiste Zeit bei mir zu Hause rum, ohne daß ich einen Blick hineingeworfen hätte. Ich habe mir kurz das Kapitel zum Compositor von Blender angeschaut, weil das ein Thema ist, das mich interessiert. Der Autor hat auch die verschiedenen Nodes gut erklärt, aber weiter eingestiegen ist er leider nicht. Schade. Da frage ich mich, wie umfangreich so ein Buch erst sein muß, wenn der Autor wirklich in die Tiefe geht. Ich habe meinen Einstieg in Blender – ich benutze aktuell Blender 2.83 – ja nicht über ein Buch gefunden, sondern über die sehr guten Tutorials von tutor4u auf YouTube.

Weiterführender Link: „Mein Einstieg in Blender 2.83“.

Wie weiter?

Da ich trotz großer Motivation, mich in diese Thematik einzuarbeiten, mangels Windows-PC Batch-Dateien mit ImageMagick-Befehlen leider nicht testen kann, werde ich mich wohl wieder mit dem in meiner To-do-Liste aufgeführten Blender-Buch von Thomas Beck beschäftigen. Dabei fällt die Auswahl eines Themas schwer, unterstützt Blender ja nicht nur 3D-Grafik, sondern auch Post-Production.

To-Do-Liste (2)

Ein paar Dinge, die ich aktuell erledigen möchte:

  • Längst überfällig: Mein Online-Profil komplett neu schreiben. Das bisherige Profil ist, wie ich leider zugeben muß, mehr oder weniger eine Verlegenheitslösung, lies: eine Montage aus mehreren Screenshots, die ich in ein PDF konvertiert habe.
  • Das Buch von Thomas Beck zu Blender 2.7 durchsehen.
  • Überlegen, wo ich in Blender 2.83 weitermache.
  • Mich bei LUMAS Stuttgart nach Fotos von Christiane Steinicke erkundigen und irgendwo einen Cappuccino trinken.
  • Mich in die Windows-Syntax von ImageMagick-Befehlen einarbeiten (siehe hier).

Thomas Beck: „Blender 2.7. Das umfassende Handbuch“

Buchcover © Copyright 2017 by Rheinwerk-Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Ich lese mir gerade das obige Buch durch, wenn auch in der ersten, damals noch beim Galileo-Verlag erschienenen Auflage. Der Galileo-Verlag hat sich ja 2015 in Rheinwerk-Verlag umbenannt.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Mit seinen knapp 800 Seiten ist das Buch sehr umfassend und aufwendig strukturiert gestaltet. Sowohl Autor als auch Verlag haben sich da wirklich große Mühe gegeben. Der – bisher einzige – Abstrich: Dieses Buch wurde auch in der zweiten Auflage von 2017 noch für Blender 2.7 verfaßt, während ja inzwischen die überarbeitete Version 2.8 herausgekommen ist (ich selbst habe 2.83 installiert).

Die aktuellste Version kann man/frau hier finden. Installation unter Linux: Das heruntergeladene .tar.gz-Archiv entpacken – entweder über $ tar -xzvf [Dateiname].tar.gz oder über den jeweiligen Archivmanager, bei mir Engrampa – und im Verzeichnis der Wahl abspeichern (ich habe es in $HOME/Software abgespeichert). Dann einfach das Programm blender ausführen.