11:21 Uhr

War gerade einkaufen und beim Trölsch frühstücken. Obwohl ich dort seit Jahren Stammkunde bin, sind die Bedienungen nicht besonders freundlich. Draußen die eine Bettlerin, wie ihre Kollegin auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit nackten Füßen.

Habe – erst mal für mich – eine Übersicht über die von CinePaint unterstützten Dateiformate (ich zähle 23) geschrieben, bin aber noch nicht fertig. Neben den gebräuchlichen Formaten wie PNG, TIFF oder JPG sind auch Kodak Cineon bzw. DPX – was im Prinzip fast dasselbe ist – sowie FITS, ein Dateiformat, das von der NASA verwendet wird, darunter. Ich dachte eben, so eine Übersicht könnte für den einen oder anderen nützlich sein.

07:46 Uhr

War beim Trölsch, frühstücken. Auf dem Hin- und Rückweg habe ich „Keep On Chooglin'“ von Creedence Clearwater Revival gehört. In der Myliusstraße wieder diese Bettlerin ohne Schuhe. Die Bedienungen beim Trölsch überschlagen sich auch nicht gerade vor Freundlichkeit. Sie sind nur dann freundlich, wenn sie untereinander reden. Na ja.

Über Kaffee

„Hochland“-Kaffeetasse. Foto von mir.

Für mich bei meiner Arbeit am Computer essentiell: Kaffee. Wie ich hier schon ab und an geschrieben habe, gehe ich jeden Morgen zum Bäcker Trölsch hier in Ludwigsburg, einen Cappuccino mit Sahne trinken und dazu ein mürbes Hörnchen essen. Als ich 2014/15 in Stuttgart-Vaihingen gearbeitet habe, war da ein Bäcker in der Nähe, der – für eine Bäckerei-Kette eher die Ausnahme – den ausgezeichneten österreichischen Kaffee Daniel Moser hatte. Ich wollte mir im Online-Shop schon eine Packung bestellen, aber € 15,- Versandkosten nach Deutschland waren mir dann doch zuviel.

Weiterführender Link: Die Seite „Die Top 6 der traditionellen Kaffeehäuser in Wien“.

07:35 Uhr

War schon – wie jeden Morgen – beim Trölsch, frühstücken. Auf dem Weg zum Rewe kam ich an der Bettlerin vorbei, die dort jeden Morgen sitzt. Sie hatte (aus taktischen Gründen?) ihre Schuhe ausgezogen. An sich tun mir die Bettler leid (ok, einige jedenfalls), aber seit ich gesehen habe, wie ein Mann bei einer Bettlerin abkassiert hat, gebe ich denen nichts mehr. Das sind ganz offensichtlich Bettelbanden aus Osteuropa. Auf dem Hin- und Rückweg habe ich (in Endlosschleife) „Samba Saravah“, gesungen von Pierre Barouh, gehört. Diese Samba ist Teil des Soundtracks von „Un homme et une femme“ (1966) von Claude Lelouch, mit Jean-Louis Trintignant und Anouk Aimée in den Hauptrollen.

07:47 Uhr

Als ich heute bei der Bäckerei Trölsch in der Nähe des Ludwigsburger Busbahnhofs – ein Kapitel für sich – war, wollte ich eigentlich drinnen frühstücken. Nur mußte ich leider feststellen, daß die einzige Bedienung damit beschäftig war, draußen die Tische zu richten – so beschäftigt jedenfalls, daß sie mich überhaupt nicht bemerkte. Ich warte also eine ganze Weile, während drinnen Mitarbeiterinnen sich unterhalten bzw. herumlaufen. Keine nimmt von mir Notiz. Service-Wüste Deutschland. Schließlich war es mir zu bunt und ich habe kurz entschlossen an der Theke einen Cappuccino to-go und ein mürbes Hörnchen gekauft und mich draußen auf eine Bank gesetzt. Ich meine, ich bin seit Jahren beim Trölsch Stammkunde, aber das heißt ja noch lange nicht, daß die Mitarbeiterinnen freundlich zu mir sein müssen.