Neues Projekt in Blender

Suche nach einer neuen Aufgabe in Blender. Habe auch schon bei Blender Guru ein Tutorial zu einem Søborg-Stuhl entdeckt, aber das Tutorial besteht aus neun Teilen und ist insgesamt ca. drei Stunden lang. Bin auch prompt schon bei den Referenzfotos auf Probleme gestoßen, so daß ich mich frage, ob ich wirklich weitermachen soll.

Blender 2.83 mit Referenzfotos eines Søborg-Stuhls

Blender: Build Modifier

Angeregt von folgendem Tutorial habe ich den sogenannten Build Modifier in Blender 2.83 ausprobiert. Da wird das Model in einer Animation Stück für Stück aufgebaut. Sieht wirklich cool aus! 😉

Ein Beispiel:

Ein Ring, den ich mal vor zwei oder drei Jahren – ebenfalls nach einem Tutorial von tutor4u (sehr empfehlenswert) – gemodelt habe. Zuerst Frame 27, Frame 46, Frame 97 und dann der letzte Frame 120:

Ring mit Türkisstein: Frame 27
Ring mit Türkisstein: Frame 46
Ring mit Türkisstein: Frame 97
Ring mit Türkisstein: Frame 120

Ein Tip: Man/frau kann diese Animation auch aus einer Shell heraus rendern, etwa so:

blender -b ring_neu_build.blend -E CYCLES -s 1 -e 120 -t 4 -a

Darauf achten, daß man/frau sich im Verzeichnis der betreffenden Szene befindet. Und: Vor dem Rendern in Blender die Render-Parameter einstellen, z. B. das Verzeichnis, in dem die einzelen Frames (es empfiehlt sich das Rendern der Animation als Einzel-Frames, nicht als Video) abgespeichert werden sollen (default unter Linux: /tmp/)

Voilà!

Gimp 2.10.18: Pinsel erstellen

Im Gimp gibt es grundsätzlich zwei Arten von Pinseln: „Normale“ Pinsel, die mittels ASCII-Text beschrieben werden. Das sind auch die Pinsel, die der/die Benutzer/in selbst erstellen kann. Außerdem gibt es aber auch noch die Pinsel mit Bitmap-Texturen. Ich versuche nun, gerade herauszufinden, wie man diese zweite Art von Pinseln selbst erstellen kann.

Als ersten Schritt habe ich versucht, einen solchen Pinsel mit Textur in dem Texteditor Pluma zu öffnen, was aber – wie ich schon vorausgesehen hatte – gescheitert ist:

Emacs dagegen hat diese Datei anstandslos geöffent. Dabei wurde klar (was ich schon vermutet hatte), dass es sich um eine Binärdatei handelt:

Nun will ich mal sehen, ob ich auf YouTube ein Tutorial finde, in dem erklärt wird, wie Pinsel mit Textur selbst erstellt werden können.

Hier ist ein ausnehmend gutes Tutorial (englisch):

Shell-Scripts

Auf der Website der FU Berlin habe ich ein gutes Tutorial zu Shell-Scripts unter Linux entdeckt. Shell-Scripts sind das Äquivalent zu BAT-Dateien unter Windows.

Ein Beispiel für ImageMagick:

#!/bin/sh
  # Create a negated rose image and overlay a comment
  magick -background none -fill red -gravity center \
          -font Candice -size 140x92 caption:'A Rose by any Name' \
          \( rose: -negate -resize 200% \) +swap -composite \
          output.gif

Code mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Hugemann.

Voraussetzung für das Funktionieren dieses Script ist, daß die Schrift Candice installiert ist; ansonsten bekommt man/frau eine Fehlermeldung. Und natürlich muß auch ImageMagick 7.x installiert sein

Blender-Tutorial: „Folded Towel“

Sehr gutes Tutorial, nur: Wo werden die Keyframes erklärt?

Ok, ich habe gerade keine große Lust dazu, aber mangels anderer Beschäftigung werde ich dieses Tutorial nochmal durcharbeiten. Ein Schlüssel ist, zu verstehen, wie das Handtuch dem Zylinder folgt.

Ein erster Render:

Test-Render von mir

Ein Fehler von mir war, die Simulation nicht zu backen (Physics > Cache > Bake). Nun folgt das Handtuch auch dem Zylinder:

Ein Teilerfolg: Das Handtuch folgt dem Zylinder.

Noch ein Still, auch wenn das Handtuch etwas zu vehement animiert wird und durch die Luft fliegt (was jedoch nicht beabsichtigt ist):

Und so sieht mein Handtuch am Schluß aus:

Da fällt mir auf, daß meine Einzelbilder zu dunkel sind. Hmm, vielleicht das Gamma korrigieren (1,8 für Linux):

Einzelbild mit korrigiertem Gamma (1,8)

Blender: Projekt

Dieses Tutorial habe ich vor Kurzem durchgearbeitet. Das Problem ist nur, daß nicht erklärt wird, wie die Keyframes gesetzt werden. 🙁 Auf eine Email von mir hin hat Enzio vom Blender-Meetup mir erklärt, wie Keyframes in Blender implementiert sind. Jetzt muß ich mich nur noch mal abends hinsetzen und mich intensiv mit der betreffenden Blender-Szene beschäftigen. Nach meinen bisherigen doch so positiven Erfahrungen mit Blender, die ich gemacht habe, seit ich die absolut empfehlenswerten Tutorials von tutor4u entdeckt habe, müßte ich das eigentlich hinbekommen. 😉

In Stuttgart

Bin heute vormittag mit dem RegioExpress nach Stuttgart gefahren, wo ich zuerst im Wittwer war und mir zwei Blender-Bücher sowie ein Buch zum Gimp angeschaut habe. Zwei der Bücher – beide vom renommierten Rheinwerk-Verlag – waren wirklich dick, so an die 900 Seiten. Gut strukturiert und alles, mit vielen Screenshots. Nur: Das war eben alles 08/15, eben das vertraute Konzept, das man/frau von diesen Büchern kennt. Kein Autor, der mal was wirklich Neues wagt. Ich hatte mir in der Vergangenheit auch hin und wieder überlegt, ein Buch etwa zum Gimp zu schreiben, aber mir graut ehrlich gesagt vor den ganzen Screenshots. Zudem hätte ich – glaube ich jedenfalls – gar nicht die Geduld, da alles haarklein zu erklären.

Nur am Rande und alternativ zu 08/15 ein Tutorial zum sogenannten UV Mapping in Blender, das ich in Inkscape gezeichnet und in ein PDF konvertiert habe. Das Format ist relativ groß, dafür kann man/frau es ganz gut lesen.

Dann war ich noch in der sehr empfehlenswerten Parfümerie im „Breuninger“, wo ich mir ein € 130,- teures Parfum aufgesprüht habe. Danach wegen eines Kapodasters für eine Konzertgitarre beim Berthold & Schwerdtner und anschließend im Hotalo, etwa essen. Schließlich bin ich nach Ludwigsburg zurückgefahren.

Ach ja, die ganze Zeit habe ich in einer Endlosschleife „Old Devil Moon“ von Peggy Lee mit dem tollen Arragement von Nelson Riddle gehört, und das Stück ist wirklich so gut, daß ich es noch nicht über habe. Und: Ich hatte natürlich mein neues Beatles-T-Shirt an, das ich zu meinem kommenden Geburtstag geschenkt bekommen habe.