3D: Testszene

Testszene: Modeling: Rhino 3D; Rendering: vermutlich Cycles.

Anno 2019 habe ich interessehalber eine Testversion des NURBS-Modelers Rhino 3D mittels Wine unter Ubuntu installiert und etwas herumprobiert. Für das Resultat siehe oben. Mit dem Renderer von Rhino 3D bin ich ehrlich gesagt nicht zurechtgekommen; dabei kann man/frau damit schöne Sachen machen.

Ubuntu MATE 20.04

Screenshot meines Ubuntu-MATE-Desktops

Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Ubuntu MATE, von dem ich die Version 20.04 installiert habe, ist absolut schick! 😉 Dabei war ich – bisher an das „normale“ Ubuntu mit der Unity-Oberfläche gewöhnt – zuerst skeptisch, als mir mein Schwager das damals neue Ubuntu MATE auf DVD gebrannt hat. Dann aber – nach erfolgreicher Installation – kam ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. So finde ich beispielsweise die Task-Leiste ganz oben viel besser gelöst als die entsprechende Leiste im „normalen“ Ubuntu. Auch die Administration über das Kontrollzentrum ist m. E. besser.

Screenshot: Das Kontrollzentrum von Ubuntu MATE 20.04

So will ich, der 2002 zum ersten Mal Linux installiert hat – das war damals SuSE 7.3 -, wirklich nicht mehr zu Windows zurück – auch wenn ich könnte, und ich kann es – oder doch? – absolut nicht nachvollziehen, weshalb Ubuntu lediglich einen Marktanteil von ca. 0,4 % hat. Wenn auf jedem verkauften PC Ubuntu vorinstalliert wäre, würde das vermutlich ganz anders aussehen.

19:24 Uhr

War gerade über Zoom, das ich mir unter Ubuntu problemlos installieren konnte, kurz bei der „Langen Nacht der Inklusion“, die vom „Scala“ veranstaltet wird und zum dritten Mal hier in Ludwigsburg stattfindet. Das, was ich da gesehen habe, fand ich allerdings nicht so bemerkenswert, so daß ich mich wieder ausgeloggt habe. Interessiert hätte mich die (evt. noch kommende?) Sängerin Beth Munroe, für die ich beinahe übersetzt hätte.

CinePaint 1.0: Requirements for Ubuntu

CinePaint 1. 0 requires 32 program libraries to be installed, see the following list:

libatk1.0-0 (>= 1.12.4)
libc6 (>= 2.14)
libcairo2 (>= 1.2.4)
libcinepaint-fl-i18n1
libcinepaint1
libcinepainthalf1
libfltk-images1.3
libfltk1.3 (>= 1.3.1)
libfontconfig1 (>= 2.11)
libfreetype6 (>= 2.2.1)
libgcc1 (>= 1:4.1.1)
libgdk-pixbuf2.0-0 (>= 2.22.0)
libglib2.0-0 (>= 2.41.1)
libgtk2.0-0 (>= 2.24.0)
libgutenprint2 (>= 5.2.10)
libgutenprintui2-1 (>= 5.2.10)
libice6 (>= 1:1.0.0)
libilmbase6 (>= 1.0.1)
libjpeg62-turbo (>= 1:1.3.1)
liblcms1 (>= 1.15-1)
libopenexr6 (>= 1.6.1)
libpango-1.0-0 (>= 1.14.0)
libpangocairo-1.0-0 (>= 1.14.0)
libpangoft2-1.0-0 (>= 1.14.0)
libpng12-0 (>= 1.2.13-4)
libsm6
libstdc++6 (>= 4.9)
libtiff5 (>= 4.0.3)
libx11-6
libxmu6
libxt6
zlib1g (>= 1:1.1.4)

The libraries marked red are not included in the Ubuntu repositories; they must be installed manually. And: Although CinePaint 1.0 is a 32-bit application, it runs well on a 64-bit Linux such as Ubuntu MATE 20.04 LTS, which I am using.

Here you can download the missing libraries as .deb files (for Ubuntu 64-bit). To do so, click on the link and choose "Save file".

libcinepaint-fl-i18n1
libcinepaint1
libcinepainthalf1
libilmbase6
libjpeg62-turbo
liblcms1
libopenexr6

To install those libraries on Ubuntu, one needs the application gdebi. If you don’t have it installed already, you can do so via sudo apt-get install gdebi. As the next step, simply install the libraries using a shell with the command sudo gdebi name_of_the_library.deb. Of course you have to cd to the download directory first. When you are using Firefox, this is most likely $HOME/Downloads. After installation, the libraries will be available in Synaptic.

In addition to those 32 libraries, CinePaint needs the color management application Oyranos. You can install it here.

P. S.: Since the .deb file of CinePaint 1.0-4 I managed to install is a) outdated & b) full of errors, I can only give readers the advice to wait until the next release CinePaint 1.1 will be available.

CinePaint 1.0-4 läuft

Ich dachte eigentlich, ich müßte noch 26 Bibliotheken installieren, aber ganz unerwartet kam der CinePaint-Installer, und nun läuft CinePaint 1.0-4 – prinzipiell jedenfalls.

Interface von CinePaint 1.0-4 mit den Preferences

Ich werde noch die ganzen restlichen Bibliotheken installieren und hier vielleicht den einen oder anderen Tip zu CinePaint 1.0-4 geben. Vielleicht – wenn ich dazukomme – mache ich auch ein PDF.

Hier sind jedenfalls die ganzen erforderlichen Bibliotheken – es sind, wenn ich richtig gezählt habe, 32 (plus gimp-ufraw) – als Textdatei:

   - libatk1.0-0 (>= 1.12.4).
   - libc6 (>= 2.14).
   - libcairo2 (>= 1.2.4).
   - libcinepaint-fl-i18n1.
   - libcinepaint1.
   - libcinepainthalf1.
   - libfltk-images1.3.
   - libfltk1.3 (>= 1.3.1).
   - libfontconfig1 (>= 2.11).
   - libfreetype6 (>= 2.2.1).
   - libgcc1 (>= 1:4.1.1).
   - libgdk-pixbuf2.0-0 (>= 2.22.0).
   - libglib2.0-0 (>= 2.41.1).
   - libgtk2.0-0 (>= 2.24.0).
   - libgutenprint2 (>= 5.2.10).
   - libgutenprintui2-1 (>= 5.2.10).
   - libice6 (>= 1:1.0.0).
   - libilmbase6 (>= 1.0.1).
   - libjpeg62-turbo (>= 1:1.3.1).
   - liblcms1 (>= 1.15-1).
   - libopenexr6 (>= 1.6.1).
   - libpango-1.0-0 (>= 1.14.0).
   - libpangocairo-1.0-0 (>= 1.14.0).
   - libpangoft2-1.0-0 (>= 1.14.0).
   - libpng12-0 (>= 1.2.13-4).
   - libsm6.
   - libstdc++6 (>= 4.9).
   - libtiff5 (>= 4.0.3).
   - libx11-6.
   - libxmu6.
   - libxt6.
   - zlib1g (>= 1:1.1.4).
Recommends:
   - gimp-ufraw.

Und: Herunterladen kann man/frau sie über folgende Seite. Vorgehensweise: Den Namen der Bibliothek aus der Textdatei in die Zwischenablage kopieren, dann auf diese Seite gehen und die Bezeichnung der Bibliothek oben rechts ins Suchfenster hineinkopieren. Enter drücken. Nun kommt die Seite zur Bibliothek. Für Ubuntu 64-bit AMD64 nehmen, den Download-Link selektieren und in Firefox rechts-klicken und Link öffnen auswählen. In einem anderen Browser analog vorgehen.

Ich muß noch hinzufügen, daß CinePaint, obwohl es installiert ist, noch nicht 100%ig stabil läuft. Als ich beispielsweis ein JPG öffenen wollte, ist mir CinePaint abgestürzt. Ich muß eben noch die fehlenden Bibliotheken installieren.

Habe alle 32 Bibliotheken durchgecheckt, und sie sind wirklich alle installiert. Zu diesem Zweck habe ich den Paketmanager Synaptic aufgemacht und die jeweilige Bezeichung der betreffenden Bibliothek einfach per Copy & Paste in das Suchfeld hineinkopiert (siehe auch folgenden Screenshot):

Noch ein Tip: Bei Synaptic die Option Immer im Vordergrund auswählen.

Dann habe ich – mit allen zugehörigen Bibliotheken – gimp-ufraw installiert, aber CinePaint ist mir immer noch abgestürzt. Erst seit ich das Farbmanagement ausgeschaltet habe, klappt es. 😉 Ich kann Dateien öffnen und abspeichern, ohne dass CinePaint abstürzt. Das mit dem Farbmanagement muß ich noch klären.

Leider bekomme ich noch Fehler wie diesen:

Fehlermeldung in CinePaint 1.0-4

Für kurze Zeit ist mir CinePaint dann doch wieder jedesmal abgestürzt. Erst, nachdem ich es aus einer Shell heraus gestartet hatte, habe ich den Fehler entdeckt. Ich hatte nämlich in den Preferences unter Folders die betreffenden Ordner meiner Gimp-Installation eingetragen. Jetzt stellte sich heraus, dass CinePaint mit den Gimp-Paletten nicht zurecht kam und sich beim Start jedesmal aufhängte. Meine Lösung: Ich habe einfach den betreffenden Gimp-Ordner $HOME/.gimp-2.8/ kurz umbenannt. So ließ sich CinePaint wieder starten und ich konnte den Pfad zu den Paletten aus den Preferences löschen.

P. S.: Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, ist das von mir installierte .deb-Paket von CinePaint 1.0-4 veraltet und voller Fehler. Ich möchte daher das hier Geschriebene korrigieren und an CinePaint interessierten Besuchern raten, zu warten, bis die neue Version 1.1. erschienen ist. Diese soll, soweit ich weiß, sowohl unter Windows als auch unter Linux laufen.

CinePaint

CinePaint-Maskottchen

Bis vor ein paar Jahren habe ich – immer wieder – die Entwicklung des als Open Source veröffentlichten Editors CinePaint verfolgt, und obwohl ich kein .deb-Paket von CinePaint entdecken konnte (oder doch? ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr genau), habe ich es wenigstens einmal geschafft, es zu installieren. Dabei mußte ich – als Vorarbeit sozusagen – über dreißig Abhängigkeiten (lies:Bibliotheken) installieren.

Zitat von der CinePaint-Website:

„CinePaint is special because it is intended for film production and was created by studio technologists. Those who write suggesting CinePaint merge with another open source project don’t get that. We have bigger goals. CinePaint isn’t just an image editor.“—Robin Rowe

Ein Screenshot des – aus dem Gimp 1.0 entwickelten – Interfaces:

Das Interface von CinePaint 0.25-0 unter Ubuntu

Ich meine, es war mal vor fünf (?) Jahren oder so, als eine neue, überarbeitet CinePaint-Version im Gespräch war, die den Codenamen „Glasgow“ trug. Was daraus geworden ist, kann ich leider nicht sagen. Auch gibt es auf der CinePaint-Website keinen Menüpunkt „Download“. Dafür kommt man/frau über „Release“ zum Download des .tar.gz.-Archivs für Linux.

Über die Website des ehemaligen CinePaint-Entwicklers Kai-Uwe Behrmann bin ich auf eine Seite bei GitLab gestoßen.

Zitat:

„CinePaint is a painting and retouching tool primarily used for motion picture frame-by-frame retouching and dust-busting. It was used on the HARRY POTTER and LORD OF THE RINGS films and many others.

CinePaint runs on Linux and other UNIX-compatible operating systems. The versions for Mac OS X and Windows are currently broken.

CinePaint is different from most other painting tools because it supports deep color depth image formats up to 32 bits per channel deep.“—Robin Rowe

Weiterführender Link: Seht auch folgenden Thread (englisch).

Mein Linux-Desktop

Das ist mein Desktop unter Ubuntu MATE 20.04:

Screenshot: Der Desktop von Ubuntu MATE 20.04.

Alle Icons – bis auf zwei – sind sauber aufgereiht im oberen Panel. Ich hatte vorher das „normale“ Ubuntu mit der Unity-Oberfläche, bis mein Schwager mir das damals aktuelle Ubuntu MATE 18.04 auf DVD gebrannt hat. Zuerst war ich skeptisch, aber jetzt finde ich diese Ubuntu-Version absolut schick! 😉