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Django Reinhardt 1946 in New York. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Konnte heute morgen endlich mal duschen, da sonst meist das warme Wasser weg ist. 🙁 Beim Anhören von „Porto Cabello“ (1947) von Django Reinhardt fällt mir auf, wie unglaublich konstant er – und hier geht es um das Jahr 1947 – war, konstanter als beispielsweise Charlie Parker.

William P. Gottlieb: „52nd Street“

„52nd Street, New York, N. Y., 1948“ William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Diese stimmungvolle Portrait der berühmten 52nd Street in New York wurde im Juli 1948 von William P. Gottlieb aufgenommen, dessen umfangreiche Sammlung von Jazz-Fotografien sich inzwischen im Besitz der Library of Congress befindet.

Billie Holiday

William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Wohl zum ersten Mal habe ich die Musik von Billie Holiday in einem Spielfilm gehört, der Ende der Siebzigerjahre mal im Fernsehen lief. Ich kann mich an den Titel nicht mehr erinnern, aber die Musik hatte für mich definitv ein gewisses Etwas. Viel später habe ich mir dann eine Kassette mit mehreren LPs gekauft („The Billie Holiday Story“). Meine Favoriten sind „Them There Eyes“ und „The Very Thought Of You“, letzteres mit einem sehr schönen Klarinetten-Solo (Lester Young?). Das obige Foto wurde von William P. Gottlieb 1947 im New Yorker Club „Downbeat“ aufgenommen. Gottliebs umfangreiche Sammlung von Jazz-Fotografien aus den Vierziger- und Fünfzigerjahren ist inzwischen bei der Library of Congress beheimatet.

Charlie Parker

Charlie Parker (links) mit seinem damaligen Trompeter Red Rodney. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Einer meiner Helden ist der 1955 im Alter von 34 Jahren verstorbene Altsaxophonist Charlie Parker. Meine erste Platte mit Aufnahmen von ihm und Trompeter Dizzy Gillespie habe ich mir 1980 gekauft. 1983 folgte dann die Biografie „Bird Lives!“ von Ross Russell, die ich damals in einem Zug verschlungen habe. Für mich ist Charlie Parker trotz seiner Heroinabhängigkeit – anscheinend seit seinem 15. Lebensjahr – eine der kreativen Persönlichkeiten überhaupt.